Landrat und Kreisbrandrat ehren zahlreiche verdiente Feuerwehrler

18.10.2018: 40 verdiente Feuerwehrleute aus dem südlichen Landkreis Pfaffenhofen zeichneten kürzlich Landrat M. Wolf und Kreisbrandrat A. Wiesbeck aus.

Die für 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrmänner mit Landrat Martin Wolf (2.v.r.) und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck (re.) Foto: Appel

Geehrt wurden eine Feuerwehrfrau und 39 Feuerwehrmänner aus den Gemeinden Gerolsbach, Hettenshausen, Hohenwart, Ilmmünster, Jetzendorf und Reichertshausen, die sich seit 40 beziehungsweise 25 Jahren aktiv in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren. Zu der Feierstunde gekommen waren auch die Heimatbürgermeister, Kommandanten und Vorstände der jeweiligen Feuerwehren.

„Ich danke Ihnen allen für ihren jahrzehntelangen aktiven Einsatz auch im Namen des Freistaats Bayern und im Auftrag von Herrn Innenminister Joachim Herrmann, der die Ehrenzeichen verliehen hat“, so der Landrat. Ohne die vielen Freiwilligen in den Feuerwehren würde das Rettungswesen in unserem Land nicht so reibungslos funktionieren, Menschen müssten weitaus länger auf Hilfe warten. Martin Wolf: „Wir brauchen Menschen, die Werte wie Solidarität und Verantwortung nicht nur auf den Lippen führen, sondern auch in die Tat umsetzen.“

Das Aufgabengebiet der Feuerwehren sei mittlerweile sehr umfangreich. „Wir wissen auch nicht, was in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird. Dass Überschwemmungen, Dürreperioden, Stürme oder Schneekatastrophen ständig zunehmen, kann wohl niemand mehr abstreiten“, so der Landrat. Einen Fokus in seiner Rede legte der Landkreischef auf die große Explosion bei Bayernoil am 1. September. „Es gleicht nahezu einem Wunder, dass keine Menschenleben zu beklagen sind. Hoffen wir, dass alle körperlich Verletzten wieder bald und vollständig gesund werden.“ Ob und wann alle „seelischen Verletzungen“ wieder heilen werden, sei nicht abzuschätzen. Die Menschen in Irsching und Umgebung, die durch die Wucht der Detonationen aus dem Bett gerissen und in Angst und Schrecken versetzt wurden, würden teilweise sicherlich noch länger brauchen, um die Ereignisse zu verarbeiten.
Er dankte allen beteiligten Rettungs- und Hilfskräften, die bei der Katastrophe äußerst professionell und teilweise unter Einsatz ihres eigenen Lebens gearbeitet haben.

An alle Geehrten appellierte er, weiterhin so engagiert und hilfsbereit wie bisher zu bleiben. Die zahlreichen Feuerwehrler wurden ebenso von Martin Seitz, 1. Bürgermeister der Gemeinde Gerolsbach und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck begrüßt. Diese bedankten sich ebenfalls bei ihnen für ihren wichtigen Einsatz zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt:
Peter Demmelmeir, Manfred Kügele (FW Gerolsbach); Franz Amesreiter (FW Hohenwart); Josef Mayr, Erwin Reicheneder (FW Deimhausen); Helmut Kaindl, Walter Neufeld, Josef Wolf (FW Pischelsdorf)

Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten:
Ignaz Brandstetter, Michael Brandstetter (FW Gerolsbach); Stefan Fottner, Christian Kothmair, Jürgen Regau, Thomas Schmid, Thomas Wenger (FW Klenau-Junkenhofen); Max Aichinger, Thomas Asam, Thomas Polzmacher, Martin Zaindl (FW Singenbach), Michael Göttler, Jürgen Kraus (FW Strobenried); Andreas Carmanns, Stefan Krois, Michael Nitschke, Daniel Zimmermann, Fabian Zimmermann (FW Hettenshausen); Anna Amesreiter, Robert Schlittenbauer, Florian Schröder, Andres Strohmayr (FW Hohenwart); Georg Geiger, Michael Greger, Stefan Hauser (FW Deimhausen); Frank Dickel, Alois Hell, Ulrich Fischer (FW Ilmmünster); Andreas Buchbauer, Markus Spennesberger (FW Jetzendorf); Michael Preiß (FW Reichertshausen); Manfred Reisner (FW Langwaid)