Heinz Huber und Wolfgang Koch als langjährige Luftbeobachter verabschiedet

02.12.2016: Heinz Huber und Wolfang Koch, beide seit vielen Jahren Luftbeobachter für den Landkreis Pfaffenhofen, wurden jetzt von Landrat Martin Wolf verabschiedet.

Foto: Rottler / Köstler-Hösl
Verabschiedung Luftbeobachter Huber Heinz und Koch Wolfgang
Der Landrat dankte für die langjährigen Dienste zum Wohle der Allgemeinheit.

Heinz Huber, ehemaliger Naturschutzreferent am Landratsamt Pfaffenhofen, war seit 1981, also insgesamt 35 Jahre, in dieser Funktion tätig. Wolfgang Koch, Leiter des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt, übte das Amt seit 1996 (20 Jahre) aus. Heinz Huber absolvierte 1981 den Grundlehrgang für Luftbeobachter an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Seither beobachtete er den Landkreis bei ca. 150 Waldbrandüberwachungsflügen aus der Luft. Wolfgang Koch nahm im Juli 1998 erfolgreich am Grundlehrgang teil und absolvierte seither ebenfalls zahlreiche Flüge.

Bei langanhaltender Trockenheit und Hitze ordnet die Regierung von Oberbayern zur Verhinderung und Bekämpfung von Waldbränden die Durchführung von Waldbrandüberwachungsflügen an. Die Einsatzmaschinen und Piloten stammen vom Luftsportverein Pfaffenhofen. Das Landratsamt kümmert sich um die Organisation und die Ausbildung der Luftbeobachter. Um als Luftbeobachter tätig werden zu können, muss zunächst ein Grundlehrgang für Luftbeobachter an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg absolviert werden. Hier erlernen die Luftbeobachter alles Wesentliche (z.B. Kartenkunde, Funkausbildung, Navigation, Wetterkunde, usw.), um den Schadensumfang bei Waldbränden erkunden, beurteilen und mittels Funk oder Meldeskizze an die Einsatzleitung weiterleiten zu können. Außerdem werden sie geschult, wie man Einsatzfahrzeuge aus der Luft führen kann. Dieses Wissen setzen die Luftbeobachter dann bei den angeordneten Waldbrandüberwachungsflügen sowie bei den regelmäßig stattfindenden Standortschulungen ein.