Katastrophenschutzübung: Ölwehr-Vollübung bei der MERO in Vohburg

23.10.2018: Am Samstag, 03. November 2018, findet zwischen 9:00 Uhr und ca. 10:30 Uhr eine Katastrophenschutzübung des Landratsamts Pfaffenhofen und der Mitteleuropäischen Rohölleitung (MERO) an deren Pipelinesystem im Bereich zwischen Vohburg und Irsching statt.

Katastrophenschutz

Es werden teilweise Sirenen ausgelöst. Mit der Übung soll der Katastrophenschutz-Sonderplan für diesen Abschnitt des Pipelinesystems überprüft werden. Dazu zählen insbesondere auch die Überprüfung der Alarmierungswege, der Kommunikation der einzelnen alarmierten Einheiten untereinander sowie der MERO und der korrekten Ausführung der an die Feuerwehreinheiten erteilten Aufträge. Die Bevölkerung wird um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen gebeten.

Informationen zur MERO
Die Mitteleuropäische Rohölleitung (MERO) von Ingolstadt über Waidhaus nach Nelahozeves bei Prag dient der Versorgung der Tschechischen Republik mit Rohöl. Sie hat eine Gesamtlänge von 344 km, davon 179 km im Freistaat Bayern. Der Durchmesser der Rohrleitung beträgt 700 mm.

Die MERO hat eine Pumpstation in Vohburg a.d.Donau. Sie ist durch 54 Schiebestationen (davon 28 im Freistaat Bayern) in verschließbare Abschnitte eingeteilt.

Die Leitung beginnt im Tanklager Vohburg der MERO Germany GmbH im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. Sie verläuft von Irsching nach Süden und weiter entlang der Bundesstraße B16 Richtung Regensburg. Sie verlässt den Landkreis Pfaffenhofen bei Münchsmünster Richtung Landkreis Kelheim.

Die Streckenlänge im Landkreis Pfaffenhofen beträgt ca. 16,5 km, unterteilt in vier Schieberabschnitte (=“Strecken“). Die Leitung hat eine Erdüberdeckung von mindestens 1,0 m. Ein Steuerkabel ist längs der Leitung mitverlegt. Die Leitung liegt in einem Schutzstreifen von 5 m beidseits der Rohrachse, in dem alle Bauarbeiten grundsätzlich verboten sind.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.mero-germany.de.