Landkreis informiert sich über ÖPNV-Offensive im Passauer Land

04.08.2016: Über die speziellen Lösungsansätze im Landkreis Passau hat sich kürzlich eine Delegation aus dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.llm unter Führung von Landrat Martin Wolf im Passauer Landratsamt informiert.

Pfaffenhofens Landrat Martin Wolf (3.v.r.) informierte sich mit  (v.r.) dem zuständigen SG-Leiter seines Hauses Rudolf Plach, AL Niklas Hafenrichter, LEADER-Managerin Carmen Glaser bei Landrat Franz Meyer, ÖPNV-Verantwortlichen Manfred Süß, SG-Leiter Wolfgang Globisch, ÖPNV-Mitarbeiter Maximilian Sommer und Günter Neumayer (Dienststellenleiter Regionalbus Ostbayern Passau) über die ÖPNV-Offensive
Ortstermin in Passau
Das Passauer Land verfügt über einen leistungsstarken Öffentlichen Personennahverkehr in einem Flächenlandkreis mit 190.000 Einwohnern, innovative Angebote wie Ruf-Busse und jetzt als bayernweites Novum eine Mobilitätszentrale als Beratungsservice für individuelle Anfragen.

Das besondere Interesse der Gäste galt dabei der Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger. Mit 125.000 Einwohnern und etwa der Hälfte der Fläche des Landkreises Passau verfüge Pfaffenhofen zwar über eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte, dennoch stecke die Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebotes voller Herausforderungen, so Landrat Wolf. So existierten im Landkreis Pfaffenhofen eine Vielzahl von Linien, die von verschiedenen Anbietern betrieben würden und nicht miteinander im Verbund stünden.

Für den Landkreis Passau informierten Landrat Franz Meyer und der ÖPNV-Verantwortliche im Landratsamt, Manfred Süß, über die Struktur des Öffentlichen Verkehrsangebots, das im Landkreis naturgemäß auch stark von der Schülerbeförderung geprägt ist. Einig waren sich die Landratskollegen, dass ein erfolgreicher ÖPNV auch immer die Möglichkeit der direkten Beratung von Mensch zu Mensch bieten müsse – „den Telefonanruf oder das Gespräch mit dem Busfahrer kann keine Internetplattform ersetzen“.

Landrat Martin Wolf betonte, dass man von Seiten des Landkreises viele „positive Eindrücke und jede Menge Anregungen“ mitgenommen habe, die man als „Inspiration“ für das eigene Mobilitätskonzept verwenden könne.