Kreisimker bei Landrat Martin Wolf - Austausch über Varroa-Bienenseuche

14.11.2016: Die Varroa-Bienenseuche war u.a. Thema beim Antrittsbesuch von Dirk Thelemann (3.v.r.), seit kurzem 1. Vorsitzender des Imker Kreisverbands Pfaffenhofen a.d.Ilm, bei Landrat Martin Wolf (2.v.r.).

Kreisimker bei Landrat Wolf, Foto: Rottler

Zu dem Gespräch gekommen waren auch Anton Fuß (3.v.l.), 1. Vorsitzender des Imkervereins Wolnzach und Gesundheitswart des Kreisverbands, Hohenwarts Bürgermeister Manfred Russer (2.v.l.), Kreiskämmerer Walter (re.) Reisinger sowie Abteilungsleiter Dr. Reinhard Repper (li.) vom Landratsamt. Für die Bekämpfung der Varroa-Bienenseuche hat der Imker Kreisverband Pfaffenhofen bislang EU-Mittel sowie auch einen jährlichen Zuschuss des Landkreises Pfaffenhofen erhalten.
Die EU wird diese Förderung ab 2017 aber nun einstellen und auf eine Bezuschussung von Bekämpfungsgeräten umstellen, z.B. Dispenser und Applikatoren. Diese Förderung birgt aber – weil oft bereits vorhanden – vielfach keinen Mehrwert. Manfred Russer, der dieses Dilemma als erster politisch aufgegriffen hat, und Landrat Martin Wolf wollen sich für eine Ersatzregelung stark machen.

Bei der Varroa-Bienenseuche befallen Milben (sog. Varroamilben) Honigbienen und leben an diesen als Parasit. Die Milbe entwickelt und vermehrt sich in der verdeckelten Brut im Bienenstock. Sie schädigt die Honigbiene auf verschiedene Art und führt – ohne konsequente Behandlung - zu einem seuchenartigen Bienensterben. Die Varroa-Milbe gilt als der bedeutsamste Bienenschädling weltweit.

 

Foto: Rottler