Grüner Engel für Siegfried Plank

16.11.2016: Aus den Händen der Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf hat Siegfried Plank aus Reichertshofen jetzt den „Grünen Engel“ – eine besondere Auszeichnung im Umweltbereich - erhalten.

Foto: Bayerisches Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz
v.r.n.l.: stv. Landrat Anton Westner, Staatsministerin Ulrike Scharf, Siegfried Plank und Reichertshofens Bürgermeister Michael Franken
„Vor mehr als 30 Jahren betätigte sich Herr Plank schon aktiv in der Landschaftspflege wertvoller Naturstandorte entlang der Donau in seiner Heimatstadt Ingolstadt. Von 1996-1999 hat er sich an der Kartierung für den bayerischen Brutvogelatlas beteiligt. Seit sechs Jahren engagiert er sich beim Brachvogelprojekt im Paartal. Beste Bruterfolge dieser Rote-Liste-1-Art sind das erfreuliche Ergebnis seiner unermüdlichen Arbeit. Hinzu kommt sein Mitwirken in der LBV-Kreisgruppe Pfaffenhofen zum Schutz und Erhalt unter anderem von Heidelerche, Bienenfresser und Flussseeschwalbe. Als Naturschutzwächter und Naturschutzbeirat unterstützt er hilfreich die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm“, so der Wortlaut der Laudatio.

Der Stellvertreter des Landrats Landrat Anton Westner, der für den Landkreis Pfaffenhofen an der Feierstunde teilnahm, gratulierte Siegfried Plank herzlich zur schönen Auszeichnung und dankte ihm für sein unermüdliches Engagement für Natur und Umwelt. „Ihr Mitwirken und Ihr Einsatz für unsere Heimat ist beispielgebend. Ihr vorbildliches Engagement verdient unseren höchsten Respekt und größte Anerkennung“, betonte Anton Westner.

Aus Anlass des "Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011" wurde erstmalig die Auszeichnung "Grüner Engel " vergeben. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Ehrennadel. Die spezielle Ehrung erfolgt für vorbildliche Leistungen und langjähriges, nachhaltiges, ehrenamtliches Engagement im Umweltbereich, wie zum Beispiel
• Mitwirkung bei Artenschutzkartierungen,
• Erfassung und Erstellung der Roten Listen und Atlanten,
• Artenhilfs-, Schutz- und Pflegemaßnahmen,
• Tätigkeiten in der Naturschutzwacht und in Naturschutzbeiräten,
• oder Durchführung von naturkundlichen Führungen.