Buslinie von Geisenfeld nach Ingolstadt für die nächsten 10 Jahre gesichert

03.04.2018: Wie das LRA mitteilt, hat die ROB dem Reisebüro Stempfl die Genehmigung für den künftigen Linienverkehr von Geisenfeld über Forstwiesen, Manching und Oberstimm zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) Ingolstadt erteilt.

Bushaltestellenschild

Diese Linie 16/N16 wurde bisher von der Stadt Geisenfeld und dem Markt Manching, sowie der Stadt Ingolstadt mitfinanziert. Sie war bis Ende des Jahres 2018 befristet und hätte bei Bedarf neu ausgeschrieben werden müssen. Das ist nicht mehr erforderlich, da das Unternehmen Stempfl bei der Regierung von Oberbayern einen Antrag auf den sogenannten eigenwirtschaftlichen Betrieb der Linie gestellt hat. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Linie 16 ausschließlich aus den Fahrgeldeinnahmen finanziert werden kann.

Die Genehmigungsbehörde erteilte eine Konzession bis einschließlich 2028. Den bisher finanziell beteiligten Kommunen entstehen ab dem Jahr 2019 keine Defizite mehr. Landrat Martin Wolf begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: „Der eigenwirtschaftliche Betrieb der Linie 16 durch das Unternehmen Stempfl ist für mich ein Indiz dafür, dass die Anbindung der Stadt Geisenfeld und des Markes Manching an die Stadt Ingolstadt gut gelingt und das Angebot außerdem gut angenommen wird. Die erzielte Auslastung ermöglicht den eigenwirtschaftlichen Betrieb. Das bedeutet Planungssicherheit für die nächsten 10 Jahre, sichert die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im Einzugsbereich und ist insgesamt ein positives Signal für einen bedarfsgerechten ÖPNV.“