Günstiger Wohnen durch Energiesparen

17.04.2019: Ein erstes Seminar zum Energie- und Ressourcenmanagement in Flüchtlingsunterkünften wurde jetzt im „Alten Rathaus“ in Baar-Ebenhausen angeboten.

Energie- und Klimaschutz Flüchtlingsunterkünfte

Eingeladen zu der Veranstaltung hatten die Sachgebiete Integration und Immissionsschutz, Energie, Klimaschutz sowie der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Pfaffenhofen (AWP) zusammen mit der Gemeinde Baar-Ebenhausen. Zahlreiche Interessenten hatten sich zu der Veranstaltung eingefunden, um mit der Klimaschutzbeauftragten des Landratsamts Doris Rottler, Integrationslotsin Katharina Blazejewski sowie Abfallberater Godehard Reichhold vom AWP zahlreiche Fragen rund um die Themen Strom, Wasser, Heizen und Müll in einem Aktionsbazar zu klären.

Obwohl eigentlich jeder über das Energiesparen Bescheid wissen sollte, ist v.a. für (Neu)Zugewanderte aus Regionen ohne zentrale Heizanlagen, fließend Wasser oder Strom aus der Dose die Wahrnehmung wichtig, dass diese Ressourcen nicht unbegrenzt sind. „Denn gerade beim selbstständigen Wohnen unserer Neubürgerinnen und Neubürger mit Migrationshintergrund kann eine falsche Verwendung von Energie schnell sehr teuer werden und ggf. das eigene Budget zu stark belasten. Mit ein paar kleinen Tipps lassen sich jeden Monat so nicht nur viel Energie, sondern damit auch bares Geld sparen“, so Doris Rottler.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde Baar-Ebenhausen konnten die Teilnehmer durch praktische Vorführungen oder schweißtreibende Kraftanstrengungen, wie der Stromerzeugung durch ein Fahrrad zum Laden des Smartphones, alles intensiv selbst erforschen. „Ziel war es, für die Verfügbarkeit von begrenzten Ressourcen bzw. deren Kosten eine klare Sensibilität zu schaffen. Zusammen mit den verdienten Ehrenamtlichen unserer Gemeinde haben wir diese anschauliche Veranstaltung angeboten, bei welcher jeder, ob groß oder klein, den bewussten Umgang mit Energie unterhaltsam erlernen konnte“, so Bürgermeister Ludwig Wayand.

Die interaktive Veranstaltung soll auch in anderen Kommunen des Landkreises angeboten werden. „Hierbei hoffen wir wieder auf die Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort, ohne deren Engagement so Vieles nicht möglich wäre“, so Katharina Blazejewski.

Die Sachgebiete Integration, Immissionsschutz, Energie, Klimaschutz sowie der AWP stehen allen Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen gerne zur Verfügung.