Kleinkläranlagen

Für das Versickern des gereinigten Abwassers oder dessen Einleitung in ein oberirdisches Gewässer ist eine wasserrechtliche Erlaubnis nach Art. 15 Bayer. Wassergesetz - BayWG -  i.V.m. Art. 70 BayWG beim Landratsamt Pfaffenhofen zu beantragen.

Die Broschüre "Abwasserentsorgung von Einzelanwesen" informiert näher.
Hinweise für Bauherren und Planer zum sachgemäßen Bau und Betrieb von privaten Abwasserbehandlungsanlagen für Einzelanwesen in nicht öffentlich entsorgten Gebieten
Herausgeber: Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Lazarettstraße 67, 80636 München

Die ordnungsgemäße Beseitigung des Abwassers ist eine der elementaren Voraussetzungen für die Erteilung einer Baugenehmigung. In öffentlich erschlossenen Baugebieten wird dies in der Regel durch Anschluss an die vorhandenen kommunalen Abwasseranlagen sichergestellt. Stehen solche Einrichtungen nicht zur Verfügung, z. B. in Streusiedlungsgebieten oder bei abgelegenen Einzelanwesen, muss der Bauherr eines Wohnhauses die zur Abwasserableitung und -behandlung notwendigen Anlagen in eigener Verantwortung planen, bauen und betreiben. Die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen muss er selbst tragen.

Kleinkläranlagen wurden in der Vergangenheit grundsätzlich nur als provisorische Lösung bis zur Anschlussmöglichkeit an eine zentrale öffentliche Anlage eingestuft; insofern wurde für die Übergangszeit in der Regel die mechanische Abwasserbehandlung mittels einer Mehrkammergrube als ausreichend erachtet. Nach heutigen Schätzungen werden jedoch rund 100.000 Kleinkläranlagen auf Dauer Bestand haben. Diese auf Dauer angelegten Kleinkläranlagen – auch bereits in Betrieb genommene – müssen einen vergleichbaren Gewässerschutz wie öffentliche Kläranlagen sicherstellen. Eine „zweitklassige“ Abwasserbehandlung ist aus Gründen des Gewässerschutzes nicht hinnehmbar. Voraussetzungen hierfür sind zum einen die Ausrüstung dieser Anlagen mit biologischen Stufen und zum anderen deren ordnungsgemäßer Betrieb, der eine gewissenhafte Eigenkontrolle und Wartung erfordert.

Am 25.2.2002 hat das bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen die technische Regeln für Kleinkläranlagen im Allgemeinen Ministerialamtsblatt veröffentlicht. Diese Technischen Regelungen für den Bau und Betrieb von Kleinkläranlagen regeln die von den Kläranlagen zu erfüllenden Anforderungen und die notwendigen Überprüfungen und die Wartung im laufenden Betrieb. Damit soll die Funktionsfähigkeit von Kleinkläranlagen auch nach mehrjährigem Betrieb gewährleistet werden.

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