Nach Anerkennung beispielsweise als Kriegsflüchtling besteht ein Anspruch auf SGB II-Leistungen (=sog. „Hartz IV“) beim Jobcenter Pfaffenhofen. Dort kann ein entsprechender Antrag auf ALG II-Leistungen gestellt werden, die Höhe ist etwa vergleichbar mit den Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wobei ab diesem Zeitpunkt keine Berechtigung zum Wohnen in einer dezentralen Unterkunft mehr besteht. Bei der Antragstellung auf Arbeitslosengeld-II sind die Asyl-Sozialberatung und die ehrenamtlichen Helfer behilflich. Bei einem geplanten Umzug in eine Privatwohnung sind die Mietkosten sowie auch die Wohnflächen mit dem Jobcenter abzusprechen. Es gelten die Regeln des sozialen Wohnungsbaus und die Mietrichtwerte des Landkreises Pfaffenhofen hinsichtlich Kaltmieten und Nebenkosten einschließlich Heizkosten.

Wenn das Jobcenter vorlädt, werden auch die Fahrtkosten hierfür übernommen, ansonsten sind Fahrtkosten aus dem Regelsatzanteil  zu bestreiten. Im Rahmen der Vermittlung in den Arbeitsmarkt wird auch festgestellt, ob ein Sprachkurs erforderlich ist. Ist dies der Fall, so werden durch das Jobcenter auch angemessene Sprachschulungen nach Lage des Einzelfalles zur Verbesserung der Arbeitsplatzchancen übernommen.