Für die Häuser und Wohnungen (dezentralen Unterkünfte) im Landkreis Pfaffenhofen werden die ortsüblichen Mieten übernommen. Als Maßstab dienen die Mietrichtwerte für die Grundsicherung Alter und Arbeit im Landkreis Pfaffenhofen, als Wohnfläche gelten die Regeln des bayerischen sozialen Wohnungsbaus. In der dezentralen Unterkunft steht für jeden Asylbewerber eine Wohnfläche von 7 qm plus Gemeinschaftsflächen zur Verfügung. In der Regel werden Mietverträge von zwei bis drei Jahren, in Ausnahmefall auch für fünf Jahre, je nach Lage des Einzelfalles vereinbart. Kopfpauschale pro Asylbewerber wie gelegentlich zu hören ist entsprechen nicht den Tatsachen, für die Unterkunftskosten werden wie gesagt die ortsüblichen Mieten mit den kalten und warmen Nebenkosten zu Grunde gelegt. Der Lebensunterhalt für die Asylbewerber wird schon seit Dezember 2012 im Landkreis Pfaffenhofen als Barleistung erbracht einschließlich der Kleiderpauschale, die Leistungen entsprechen denen der Empfänger von Grundsicherung Alter und Arbeit. Die anfallenden Stromkosten werden direkt mit den Energielieferanten abgerechnet.