Kommunales Bildungsmonitoring
 

Was ist ein kommunales Bildungsmonitoring?

Das Bildungsmonitoring sammelt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Statistik Bayern, den Dienststellen des Landkreises Pfaffenhofen, aber auch mit externen Bildungsträgern alle relevanten Daten zum Thema Bildung in der Region. Diese Daten werden anschließend kategorisiert und aufbereitet, damit sie übersichtlich sowie vergleichbar dargestellt werden können, um somit wiederum statistisch aber auch bildungspolitisch nutzbar sind.


Wie geht das Bildungsmonitoring dabei vor?

Der Begriff Bildungsmonitoring beschreibt "ein umfassendes und systematisches Sammeln, Analysieren, Interpretieren und Bewerten von Daten und Befunden zum Zwecke der Information über und der Überwachung, Planung und Steuerung von Entwicklungen im Bildungswesen“. (Anwendungsleitfaden zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings, Stand Oktober 2014, S. 9). Dem datenbasierten kommunalen Bildungsmonitoring (DKBM) kommt also bei der Erfassung von lokalen Daten, durch die sogenannten Indikatoren, eine zentrale Bedeutung zu. Diese Indikatoren sind systematische Ordnungseinheiten, welche eine Reihe von Kennzahlen, die je ein Merkmal von Bildungsprozessen bzw. Bildungsqualitäten abbilden, beinhalten. Auf Basis jener Kennzahlen sind schließlich bereichsübergreifende Fragestellungen zu beantworten und weiterführende Planungen erst möglich.


Was kann mit einem kommunalen Bildungsmonitoring erreicht werden?

Auf Grundlage des kommunalen Bildungsmonitorings kann eine fortlaufende Bildungsberichterstattung erfolgen und somit anhand konkreter Daten der Entscheidungsfindungsprozess der Verantwortlichen der lokalen Bildungspolitik präzisiert, aber auch der Zugang zu Informationen zum Thema Bildung für die Bürger erheblich erleichtert werden. Erst durch die kontinuierliche Datenerhebung können die Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Wirkungen der Bildungsprozesse im Landkreis transparent gemacht werden. Die Optimierung des Bildungsangebots, der Bildungsteilhabe und somit auch des Bildungserfolgs sind die wesentlichen Zugewinne für die Bürger/innen des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm.


Warum benötigt man fortlaufende Daten im Bildungsmonitoring?

Die Bildungslandschaft ist stets den politischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen unterworfen. Gesetzliche Vorgaben ändern sich ebenso, wie die strukturellen Gegebenheiten der Bildungsträger. Nicht zuletzt die Auswirkungen des demographischen Wandels, als auch die Herausforderungen im Rahmen der Fluchtmigration fordern ein flexibles und lösungsorientiertes Anpassen der Bildungspolitik an die realen Gegebenheiten im Landkreis. Nur die stete Aktualisierung der Daten basierend auf den tatsächlichen Fakten lässt die richtigen Schlussfolgerungen zu und ermöglicht ein zielgerichtetes und effektives Handeln. Der stete statistische Vergleich mit anderen Größen, wie mit dem Bundesland Bayern und gegebenenfalls dem Bezirk Oberbayern, ermöglicht eine klare Positionierung auch im Bildungsprozess der gesamtdeutschen Gesellschaft und dokumentiert die Effizienz der bildungspolitischen Entscheidungen des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm.


Was sind die kontinuierlichen Ziele des Bildungsmonitorings?

  • Erhebung, Aufbereitung und Analyse von Bildungsdaten für Anfragen durch die Netzwerkpartner
  • Bereitstellung einer validen Datenbasis für die Entscheidungsprozesse in der lokalen Bildungspolitik
  • Aufbau einer Datenbank für fortschreibbare Bildungsberichterstattung 

 

Das Vorhaben "Bildung integriert Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (BILAP)" (Förderkennzeichen: 01JL1663) wird im Rahmen des Programms "Bildung integriert" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond gefördert.

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