Energiekennzahlen

Der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen 2015 im Überblick

Der Endenergieverbrauch verteilt sich zu etwa einem Viertel auf den Wirtschaftssektor, zu etwa einem Drittel auf die privaten Haushalte und zu einem weiteren Drittel auf den Verkehrsbereich. Die kommunalen Einrichtungen verbrauchen etwa ein Prozent der Endenergie.
Die Treibhausgasemissionen belaufen sich auf 1.460.000 t CO2-Äquivalente. Den Treibhausgasemissionen des Strombereichs liegt bei dieser Berechnung der Bundesstrommix zu Grunde. Berücksichtigt man die lokalen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung und rechnet mit einem lokalen Strom-Emissionsfaktor, so verbessert sich die Treibhausgasbilanz im Vergleich zum Bundesstrommix um 119.800 t CO2-Äquivalente auf 1.368.600 CO2-Äquivalente und damit auf 11,0 t CO2-Äquivalente pro Kopf.

 

Strom aus erneuerbaren Energien

Der Anteil des lokal erneuerbar erzeugten Stroms am Stromverbrauch in 2015 lag im Landkreis bei etwa 29 Prozent, es spielt vor allem die Stromerzeugung aus Biomasse und aus Sonnenenergie eine wichtige Rolle. (In der Landkreisbilanz nicht berücksichtigt ist das Laufwasserkraftwerk Vohburg mit einer Leistung von 23,3 MW, da dieses ausschließlich Bahnstrom erzeugt.)

 

Wärmeenergiebedarf und Wärme aus erneuerbaren Energien

Landkreisweit wird der größte Anteil der Wärme von fossilen Energieträgern bereitgestellt. Dominierend sind vor allem Heizöl (50 Prozent) und Gas (27 Prozent) als Energieträger. Mittels der erneuerbaren Energieträger Biogas, Biomasse, Solarthermie und Umweltwärme wurden 2015 17 Prozent des Wärmebedarfs zur Verfügung gestellt, dazu kommen weitere fünf Prozent aus Nah- und Fernwärme, die ebenfalls überwiegend aus erneuerbaren Energien generiert werden.

 

Verkehr im Landkreis

Im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm waren 2015 insgesamt 101.318 Kraftfahrzeuge (Kfz) gemeldet, darunter 76.385 Personenkraftwagen (Pkw). Bezieht man die Zahl der Kfz auf die Einwohner, ergibt sich für den Landkreis eine Fahrzeugdichte von 816 Kfz pro 1.000 Einwohner. Diese liegt über dem bayerischen und dem deutschen Durchschnitt von 746 bzw. 664 Kfz pro 1.000 Einwohner.
Die Pkw-Dichte liegt mit 615 Pkw je 1.000 Einwohner für den gesamten Landkreis ebenfalls höher als der bayerische (589) und der deutsche Durchschnitt (550). Auffallend ist in einigen Gemeinden der relativ hohe Anteil sonstiger Kfz, der vor allem auf land-bzw. forst-wirtschaftliche Zugmaschinen zurückzuführen ist.
Der Großteil der Kfz wird mit konventionellen Kraftstoffen angetrieben.