Bau- und Vergabeausschuss befasst sich mit verschiedenen Tiefbaumaßnahmen

26. März 2021 : Verschiedene Tiefbaumaßnahmen standen auf der Tagesordnung bei der letzten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses des Landkreises Pfaffenhofen.

So mussten die Tiefbauleistungen für den Ausbau der Kreisstraße PAF zwischen Gerolsbach und Eck mit dem Neubau eines Geh- und Radweges vergeben werden. Den Zuschlag erhielt hierfür die Firma Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG aus Neuburg a.d. Donau für rund 2,1 Mio. Euro. Das Angebot liegt 24 % unter der Kostenberechnung des beauftragten Ingenieurbüros.

Der Neubau eines Radweges entlang der Kreisstraße PAF 4 am Schönthaler Berg von Tegernbach bis zur Abzweigung nach Eutenhofen wurde Ende 2019 abgeschlossen. Mit der Ausführung beauftragt war die Firma RDN aus Pfaffenhofen. Nach Mitteilung von Arthur Kraus, Leiter Tiefbau am Landratsamt, sei im Rahmen der Arbeiten ein Mehraufwand entstanden, der bei der Schlussrechnung nun mit zusätzlich rund 220.000 Euro zu Buche schlage. „Der Mehraufwand resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Bodenaustausches sowie über zusätzliche Bodenverbesserungsmaßnahmen. Aufgrund der weichen Bodenbeschaffenheit waren größere Flächen als angenommen mit Baustraßen über die Bauzeit zu befestigen“, so Arthur Kraus. Die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses erteilten einstimmig ihre Genehmigung zu den entstandenen Mehrkosten. Insgesamt betragen die Gesamtkosten für die Maßnahme rund 1,45 Mio. Euro. 637.000 Euro sind von der Regierung von Oberbayern als Fördergelder geflossen.

Daneben ging es in der Sitzung um Mehrausgaben bei der Entsorgung von Bankettfräsmaterial. Im Zuge von Straßenunterhaltsarbeiten wurden durch den Tiefbau des Landkreises in 2016 zahlreiche Bankette gefräst. Das Fräsgut wurde bis zur endgültigen Entsorgung im Bereich Walkersbach auf einer freien Fläche im eigenen Straßenbegleitgrund gelagert. „Im Zuge der Arbeiten stellte sich eine bei der Erstaufnahme nicht erkennbare Auffüllung einer Geländemulde heraus. Dadurch hat sich die zu entsorgende Masse um einige Tonnen erhöht“, so Arthur Kraus.

Die Abrechnungssumme beläuft sich somit insgesamt auf rund 70.000 Euro.