Ukraineflüchtlinge

11. März 2022 : Teile des Hotels Alea und Zweifachturnhalle der Realschule Pfaffenhofen als zusätzliche Notunterkünfte

Teile des Hotels Alea und die Zweifachturnhalle an der Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen werden zu weiteren Notunterkünften für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bereitgestellt. Es sollen dort rund 190 Flüchtlinge eine vorübergehende Zuflucht finden, bevor sie in private Unterkünfte weiterverlegt werden können. Das Hotel Alea wird Anfang kommender Woche aufnahmebereit sein.

Mit entsprechenden Aufbauarbeiten in der Zweifachturnhalle wird am Wochenende begonnen. Bisher stand als akute Bleibemöglichkeit im Landkreis Pfaffenhofen nur das Hotel Hallertau in Wolnzach zur Verfügung. Mit den weiteren Notunterkünften will man für einen zu erwartenden größeren Flüchtlingsansturm gerüstet sein. Derzeit sind 263 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sowohl im Hotel Hallertau als auch in zahlreichen privaten Unterkünften im Landkreis untergebracht.

„Es darf keinesfalls passieren, das bei uns ein ankommender Kriegsflüchtling ohne ein Dach über dem Kopf und ohne Essen bleiben muss“, so der Landrat. Man habe daher entschieden, zentral in Pfaffenhofen zwei weitere Notunterkünfte einzurichten. Die Zweifachturnhalle soll bei der Unterbringung nur als Ersatzmöglichkeit als letztes Mittel zum Einsatz kommen. Er bittet alle betroffenen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und auch Vereine, die die Sporthalle nutzen, um Verständnis für die Entscheidung.
„Ein großer Dank geht an die Schulgemeinschaft, alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie vor allem auch an den BRK-Kreisverband Pfaffenhofen, der einen Großteil des Aufbaus übernehmen wird“, so Albert Gürtner.

Vorrangiges Ziel sei es weiterhin, alle Flüchtlinge in privaten Unterkünften im Landkreis unterzubringen. Albert Gürtner: „Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben uns in den letzten Tagen Wohnungen bzw. Wohnräume gemeldet, die sie für die Menschen aus der Ukraine zur Verfügung stellen möchten. Dafür möchte ich allen sehr herzlich danken.“