FAQs zum Zensus 2022

Bei der Haushaltsstichprobe werden voraussichtlich rund 22.000 zufällig ausgewählte Personen im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm befragt. Jeder/jedem Erhebungsbeauftragten werden ca. 150 zu befragende Personen zugeteilt. Diese Anzahl kann nach Absprache mit der Erhebungsstelle auch größer oder kleiner sein. Die genauen Adressdaten der ihnen zugeteilten Haushalte erhalten die Erhebungsbeauftragten im Anschluss an die Schulung durch die Erhebungsstelle im Frühjahr 2022. Die zu befragenden Personen sind kraft Gesetzes zur Auskunft verpflichtet.

Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens finden im Frühjahr 2022 (März - Mai) an mehreren Orten im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm eintägige Schulungen statt, die für die Interviewenden verpflichtend sind.

In dieser Schulung erläutert die Erhebungsstelle alles Wichtige zu den Befragungen und zu den Tablets, die beim Zensus 2022 in Bayern voraussichtlich zum Einsatz kommen. Außerdem erhalten die Erhebungsbeauftragten in diesem Zuge die Arbeitsmaterialien sowie die zu befragenden Anschriften.

Im Anschluss daran erfolgen selbstständige und eigenverantwortliche Vorbegehungen der zugeteilten Anschriften durch die Interviewenden sowie schriftliche Terminankündigungen bei den Haushalten.

Ab dem Zensusstichtag (15.05.2022) bis ca. Ende Juli 2022 haben die Erhebungsbeauftragten dann Zeit, die Befragungen vor Ort durchzuführen. Dabei sind sie in ihrer Zeiteinteilung flexibel, können die Interviews also beispielsweise auch abends oder am Wochenende durchführen.

Nach Beendigung der Befragungen bringen sie die Unterlagen baldmöglichst wieder zur Erhebungsstelle zurück. Die Erhebungsstelle ist an den Standorten Pfaffenhofen und Vohburg vorzufinden. Die Außenstelle in Vohburg ist für die Gemeinden Vohburg, Münchsmünster, Ernsgaden und Manching zuständig; die Hauptstelle in Pfaffenhofen für alle anderen Gemeinden im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. 

Den Interviewerinnen und Interviewern werden einige zu befragende Anschriften zugeteilt. Dabei achtet die Erhebungsstelle darauf, dass die Erhebungsbeauftragten einen wohnortnahen Bereich erhalten, um lange Fahrtwege und -zeiten zu vermeiden. Da jedoch teilweise sehr persönliche Daten erfragt werden, dürfen die Erhebungsbeauftragten nicht in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung eingeteilt werden.

Ein Interview wird je nach Art der Befragung ca. 10 – 15 Minuten dauern. Die konkrete Dauer ist individuell und kann nicht ganz genau bestimmt werden.

Die Interviewenden erhalten von der Erhebungsstelle ein Tablet inkl. Zubehör, mit dem sie die Befragungen durchführen. Außerdem erhalten sie neben einem Interviewerausweis weitere Materialien, wie z.B. Tasche, Kugelschreiber, Klemmbrett, Schreibblöcke und bei Bedarf auch pandemiebedingte Materialien.

Die Tätigkeit als Erhebungsbeauftragte/r wird durch eine Aufwandsentschädigung vergütet, die von der Anzahl der durchgeführten Interviews abhängig ist. Durchschnittlich wird eine Vergütung von ca. 700,- – 800,- € erwartet, die nicht der Steuerpflicht unterliegt.

Zusätzlich werden Auslagen (z.B. Porto) und Fahrtkosten erstattet.

Weitere Informationen dazu erläutert die Erhebungsstelle im Rahmen der Schulungen.

Die Erhebungsstelle Landkreis Pfaffenhofen schult alle Interviewenden. Es ist eine eintägige, verpflichtende Schulung im Frühjahr 2022 an mehreren Orten im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm vorgesehen. Über die genauen Termine werden die Erhebungsbeauftragten zeitnah informiert.

Alle Bewerberinnen und Bewerber werden von der Erhebungsstelle Landkreis Pfaffenhofen nach festgelegten Auswahlkriterien geprüft und im Zweifel auch abgelehnt. Vor ihrem Einsatz müssen sie sich schriftlich auf die Wahrung des Statistikgeheimnisses, auf die Geheimhaltung der Erkenntnisse, die sie während und nach ihrer Tätigkeit gewonnen haben und zum Datenschutz verpflichten. Sie müssen besondere Anforderungen hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit erfüllen.

Von der Mitarbeit als Erhebungsbeauftragte ausgeschlossen sind Mitarbeitende aus anderen kommunalen Bereichen, deren dienstliche Tätigkeit einen Interessenskonflikt mit den Aufgaben der Erhebungsstelle begründen können, z.B. sensible Bereiche des Verwaltungsvollzugs (beispielsweise Einwohnermeldeamt), des polizeilichen Vollzugsdienstes sowie Finanzbeamtinnen und Finanzbeamte.

Zensus Erhebungsstelle

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Fax: +49 8441 27-133300
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Um vorherige Vereinbarung von Terminen wird gebeten.
  

Zensus Erhebungsstelle - Außenstelle Vohburg

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