Abfall

Die weltweit gestiegene Rohstoffnachfrage, deren Abbau, Aufbereitung, Transport und Veredelung ist mit einem hohen Energieaufwand und damit großen Mengen an Treibhausgasen verbunden. Auch entstehen in der Abfallwirtschaft Treibhausgase wie Methangas, Lachgas oder Fluorkohlenwasserstoffe. Der sorgsame und nachhaltige Umgang mit unseren Ressourcen wirkt sich positiv auf unser Klima aus.

  1. Reparatur und Pflegeeinrichtungen wie Werkstatt-Cafés oder Reparatur Cafés oder ähnliches. Dort können Sie Haushaltsgeräte von Elektrogeräten, Holzgegenständen bis hin zu Bekleidung meist kostenlos reparieren und Informationen und Hilfe zur Pflege dieser Gegenstände erhalten.

  2. Einrichtungen für den Ankauf und Verkauf von Haushaltsartikeln z. B. Bürgerläden, Hausratssammelstellen oder ähnliches.

Gegenstände des täglichen Gebrauches wie Bekleidung, Möbel, Garten- und Haushaltsgeräte, können mit geringem Aufwand von jedermann wieder zu „Wertstoffen“ gemacht werden, wenn sie von Ihnen nicht mehr benötigt werden. Der Schlüssel dazu ist die Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten und die Weiterverwendung darin enthaltener Rohstoffe.

Als Beispiel dafür kann das Auto dienen. Der hohe Anschaffungspreis und die große Wertschätzung, die wir dem Auto geben, führt bei den meisten Personen dazu, dieses sorgsam zu pflegen, die nötigen Wartungsarbeiten ausführen zu lassen und es am Ende der Benutzungsdauer weiter zu verkaufen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Autos oft drei und mehr Besitzer haben, bevor sie bei einem Autoverwerter ausgeschlachtet und nicht mehr Verwertbares verschrottet wird.

Mit dieser Methodik können auch aus den meisten Gegenständen des täglichen Bedarfs im Handumdrehen wieder Wertstoffe werden. Die Wertschätzung für diese zumeist billigeren Produkte kann in der Regel nicht aus einem Imagegewinn kommen, sondern basiert auf dem Wert von immer knapper werdenden Rohstoffen.

  1. Rohstoffe, die wir der Erde entnehmen (Öl, Metallerze etc.), sind nur in endlicher Menge verfügbar, d.h.: Es wird sie eines Tages nicht mehr geben.

  2. Auch nachwachsende Rohstoffe sind auf unserer Erde nur begrenzt verfügbar abhängig von
    - deren Wachstumszeit (Jahrzehnte für manche Holzsorten), jährlich für z.B. Baumwolle, Getreide etc.
    - und den zur Verfügung stehenden Anbauflächen.

Mit Müll ist jeder von uns tagtäglich persönlich konfrontiert. Im Gegensatz zu CO2-Emissionen ist er sichtbar und meist relativ einfach zu vermeiden. Trotzdem steigt das Siedlungsabfallaufkommen pro Kopf kontinuierlich an. Das Bundesumweltamt meldet ein Hoch von 107,7 kg Verpackungsabfall pro Kopf für 2018.

Was liegt eigentlich näher als beim alltäglichen Einkauf einfach zu fordern „Einmal ohne, bitte!“? Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm unterstützt ab sofort die durch einen gemeinnützigen Münchner Verein ins Leben gerufene Aktion „Einmal ohne, bitte“: Diese möchte die Plastikflut bekämpfen, indem Geschäfte und Take-Away-Restaurants, in denen Lebensmittel unverpackt erhältlich sind bzw. in den eigenen Mehrwegbehälter gefüllt werden, erkennbar gemacht werden.

Ein Sticker – Schaufenster und Theken geklebt – macht Geschäfte und Take-Away-Restaurants sichtbar, in denen man Backwaren, Käse oder Fleisch und andere Lebensmittel „einmal ohne“ kaufen kann. Ziel ist es, das verpackungsfreie Einkaufen aus einer Nische zu holen, damit es zur Normalität wird.

Teilnehmende Händler*innen und Gastronom*innen werden gleichzeitig dabei unterstützt, in den plastikfreien Verkauf einzusteigen und den Kund*innen das müllfreie Einkaufen zu ermöglichen.

Damit „Einmal ohne, bitte“ auch im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm ein Erfolg wird, unterstützen Sie doch auch den Kampf gegen den Verpackungsmüll: Denken Sie einfach in der nächsten Mittagspause und bei der Take-Away-Bestellung an Ihre Mehrwegbox und versuchen Sie, beim Einkauf auf die Einmalverpackungen zu verzichten.

Ein Blick auf die Online-Karte von „Einmal ohne, bitte“ verrät: Zahlreiche Läden und Gastronomen nehmen bereits an der Kampagne teil; nicht nur bei ihnen können Sie problemlos Ihre mitgebrachten Behältnisse füllen lassen.

Personen, die bereits einige Erfahrungen im Einkauf mit eigenen Behältnissen haben und Läden vor Ort kennen, in welchen das verpackungsfreie Einkaufen möglich ist, dürfen sich gerne bei der Fachstelle Energie und Klimaschutz melden.

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