Was gibt´s Neues

Das Landratsamt Pfaffenhofen lädt Sie recht herzlich ein zum ersten kostenfreien Online-Seminar am 27.10.2020, ab 15:30 Uhr, zum aktuellen Thema: 

„Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) – gültig ab 01.11.2020“


Referent: Hans Seitz, Fa. Geko, Ingolstadt

Dauer: ca. 1 Stunde mit anschließender Fragerunde

Aus der Zusammenfassung der EnEV, EnEG und dem EEWärmeGesetz wurde das neue Energiesparrecht, kurz das GEG, geschaffen. 

Anmeldungen bis spätestens 26.10.2020 per E-Mail an: harald.wunder@landratsamt-paf.de . Nach Eingang der Anmeldungen erhalten Sie zeitnah vor Kursbeginn einen bereitgestellten Zugangslink (Weitere Infos siehe unten). Gerne dürfen Sie diese Mitteilung an Interessierte weiterleiten.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter Tel. + 49 8441 27-399. 

Zielgruppe:

Das Onlineseminar richtet sich an die regionale Bau- und Immobilienwirtschaft, Kaminkehrer sowie an Vertreter der Bauämter und Liegenschaftsverwaltungen der Kommunen. Das Onlineseminar ist kostenfrei.

Wir wollen über Neuerungen ab 01.11.2020 informieren und zusätzlich einen aktuellen Förderüberblick für Bau- Sanierungswillige geben. Für die Bauprofis gibt es auch Hinweise zum jetzt verwendbarem neuen Beiblatt zu den Wärmebrückendetails. 

Inhalt:

Auf welche Änderungen zum bisherigen Regelwerk wird zu achten sein?

  • Neue Möglichkeiten für mit Biomethan betriebenen Heizsystemen / Fernwärmenetze
  • Neue Öl-/Kohleheizungen ab 2026 (nur noch mit Ausnahme möglich)
  • Makler künftig in besonderer Verantwortung
  • Wie lange gelten die bisherigen Berechnungsnormen?

Vorstellung des neuen Beiblatt 2 zu den Wärmebrücken

  • Beispiel aus der Praxis

Ein Überblick, welche Fördermittel den Kunden im Rahmen einer energetischen Sanierung oder eines Neubaus zur Verfügung stehen 

  • KfW
  • Steuerabzug
  • BAFA 

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter + 49 8441 27-399.
 
Wir freuen uns, Sie am 27.10.2020 virtuell zu begrüßen.

Systemvoraussetzungen für die Teilnahme an einer Circuit Konferenz:

  • Nach Anmeldung beim Landratsamt (harald.wunder@landratsamt-paf.de) erhalten Sie einen Link zur Einwahl in das Webinar.
  • Die Einwahl erfolgt über den bereitgestellten Link über nachfolgende Optionen. Ein Circuit-Konto ist für beide Optionen dabei nicht notwendig.
  • Per PC: Die Teilnahme erfolgt über den Internetbrowser (Empfohlen: Google Chrome oder Mozilla Firefox)
  • Per Smartphone: Die Teilnahme erfolgt über die App „Circuit“ von Unify; diese muss zuerst installiert werden.

Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche stellt das Bayerische Umweltministerium gemeinsam mit den Partnern der Bayerischen Klima-Allianz vier Wochen lang autofreie Mobilitätsangebote kostenlos zur Verfügung. 

Sag Ciao zum Stau! So kommen wir nicht vorwärts! Nicht räumlich – und erst recht nicht in Richtung klimaverträglicher Straßenverkehr. Mit den kostenlosen Angeboten können Pendler und Gewohnheitsautofahrer Bike-Sharing, Pedelecs sowie hochwertige Fahrräder sowie das gesamte Münchner MVV-Netz ausprobieren. 

Für die nächsten vier Wochen ab dem 12. September 2020 werden wöchentlich die Angebote verlost.

Zum zweiten Mal nahm der gesamte Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm am Stadtradeln teil, einer Kampagne für mehr Radverkehr und umweltfreundliche Mobilität. Alle Personen, die im Landkreis leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, konnten teilnehmen und ihre geradelten Kilometer in den Wettbewerb einbringen. Ziel des Stadtradelns ist es, Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, das Rad als klimafreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel zu entdecken und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr.

Auch dieses Jahr wurde das Stadtradeln sehr gut angenommen. Insgesamt hat sich die Zahl der teilnehmenden Radlerinnen und Radler von 646 (2019) auf 981 (2020) deutlich erhöht. Gerolsbach, die Stadt Pfaffenhofen, Pörnbach, Reichertshofen, Scheyern, Vohburg und Wolnzach gingen wieder als Einzelkommunen in den Wettbewerb und konnten viele Radlerinnen und Radler zum Mitmachen motivieren. Daneben traten erstmals Geisenfeld, Hohenwart und Ilmmünster mit eigenen Ortsteams an. Landrat Albert Gürtner zeigt sich begeistert: „Ich freue mich, dass sich so viele Radlerinnen und Radler aus dem ganzen Landkreis an der Aktion beteiligt haben! Und ganz besonders auch darüber, dass sich viele als „Newcomer“ zum ersten Mal auf den Wettbewerb eingelassen haben und es wissen wollten: Wieviel geht im Alltag tatsächlich mit dem Rad?“

Dass dieser Ansatz aufgeht, kann Christian Klafke, Koordinator des Teams „Geisenfeld“ mit der landkreisweit besten Teamleistung bestätigen: „Ich habe mich erst in den letzten Tagen mit einem Teilnehmer unterhalten, der mir sagte, dass er sich bereits seit längerer Zeit vorgenommen hatte, die 10 km zur Arbeit mit dem Fahrrad zu fahren und er jetzt durch die Stadtradeln Aktion die Initialzündung hatte, es auch wirklich zu tun. Über die drei Wochen ist er sehr konsequent geradelt und hat es auch bisher beibehalten. Auch in anderen Gesprächen gab es sehr positive Rückmeldungen und so waren einige Teilnehmer doch überrascht, dass man selbst in einem recht kleinen Ort wie Geisenfeld mit dem Fahrrad oft schneller ist als mit dem Auto.“

Andere Teamkapitäne berichten von ähnlichen Erfahrungen. So Marina Neuner vom Team „MBB SG Manching“ mit einer der besten Teamleistungen: „Für mich persönlich hat sich wieder mal gezeigt, dass das Fahrrad nicht nur ein wesentlich günstigeres und gesünderes Fortbewegungsmittel ist, sondern man alleine im Stadtgebiet viel entspannter und auch schneller vorankommt als mit dem Bus oder Auto.“ Manuel Hummler, Teamkapitän vom Team Fridays For Future Pfaffenhofen mit den meisten Mitgliedern und einer ebenfalls starken Teamleistung: „Ein Aha-Moment war, dass man auch längere Strecken, wie zum Beispiel zum Heideweiher, in angemessener Zeit und viel Spaß mit dem Fahrrad zurücklegen kann, ohne dass die Fahrt einem langwierig und anstrengend vorkam.“ Er sieht ebenfalls längerfristige Effekte, die durch die Aktion angeschoben wurden: „Durch die vielen positiven Erfahrungen werden sicher einige aus unserem Team in Zukunft bei Alltagsstrecken eher das Fahrrad als das Auto nehmen.“

Bürgermeister Georg Ott, der mit dem neuen Team „Ilmmünster“, das ebenfalls einen der vorderen Plätze in der besten Teamleistung erreicht, teilgenommen hatte, fasst zusammen: „Ilmmünster hat als Team an dieser Aktion noch nie teilgenommen; das galt es zu ändern. Wenn man als Gemeinde an einem solchen Wettbewerb teilnimmt, kann dies identitätsstiftend sein und hat noch dazu den Charme, etwas Gutes für sich und die Umwelt zu leisten.“

Erstmalig hat in diesem Jahr die Grundschule Gerolsbach am Stadtradeln teilgenommen. Frau Rath, die Koordinatorin des Teams meint dazu: „Als Umweltbeauftragte der Grundschule Gerolsbach war mir wichtig, dass die Kinder der Schule am Wettbewerb teilnehmen, um den Kindern einen kleinen Baustein aufzuzeigen, wie sie sich für den Klimaschutz einsetzen können. Das Schuljahr 2019/20 stand in Gerolsbach unter dem Motto ‚Wir für die Umwelt‘ und es gab einige Aktionen zu diesem Thema. Die meisten geplanten Projekte konnten dann wegen der Schulschließung nicht mehr umgesetzt werden. Das STADTRADELN aber war gut durchführbar. Für unsere Viertklässler war es sehr passend, weil sie in diesem Zeitraum ihre Fahrradprüfung abgelegt hatten. Die Schüler/innen waren dann ganz motiviert, mit dem Rad und nicht mit dem Schulbus oder Auto zur Schule zu kommen.“

Katharina Heimrath vom Team „Wasserwacht Manching“ meint: „Für uns ist die Aktion Stadtradeln auch wieder ein tolles Teamevent gewesen, auch wenn dieses Jahr leider keine gemeinsamen Aktionen möglich waren.“

Insgesamt wurden in den drei Wochen stolze 260.053 km geradelt und damit, rein rechnerisch, 37 t CO2 vermieden. Es gingen 981 aktive Radlerinnen und Radler in 88 Teams an den Start. Darunter waren auch 49 Kommunalpolitiker, die aus Lenkerperspektive die Radinfrastruktur im Landkreis erfuhren. Albert Gürtner: „Auch wenn sicherlich nicht jeder der gemeldeten Kilometer ein Ersatz fürs Auto war, hat die Aktion viele Teilnehmer dazu angeregt, noch öfter das Rad im Alltag zu nutzen. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freue mich auf nächste Ausgabe des Stadtradelns im nächsten Jahr. Nehmen Sie das Stadtradeln als Ansporn, auch weiterhin viele Ihrer Wege mit dem Rad anstelle des Autos zu fahren.“

Das Stadtradeln wurde von Fachstelle Energie und Klimaschutz am Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm koordiniert.

    

Landkreisweite Ergebnisse:

Beste Teamleistungen (absolut):

1. Geisenfeld 15.734 km
2. MBB SG Manching 13.019 km
3. Wasserwacht Manching 9.926 km
4. Geschwisterstolz 9.497 km
5. Offenes Team – Vohburg a.d.Donau 9.205 km
6. Fridays For Future Pfaffenhofen 9.011 km

Fahrradaktivstes Team mit den meisten Kilometern pro TeilnehmerIn:

1. Team R 1.130,0 km
2. ADFC Pfaffenhofen 1.105,5 km
3. Flower Power 1.061,5 km
4. Stanznfeinde 938,0 km
5. Schlachtliachter 752,0 km
6. Radltreff Vohburg 694,0 km

Teams mit den meisten TeilnehmerInnen:

1. Fridays For Future Pfaffenhofen 59 Personen
2. Grundschule Gerolsbach 56 Personen
3. Geisenfeld 56 Personen
4. MBB SG Manching 45 Personen
5. Wasserwacht Manching 44 Personen
6. Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm 31 Personen

Für Elektroautos steigt der Zuschuss durch die neue Innovationsprämie. Der BAFA-Anteil der bisherigen Umweltbonusförderung wird verdoppelt. Bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro erhalten Sie bis 31. Dezember 2021 9.000 Euro (6.000 Euro vom Staat, 3.000 Euro vom Hersteller) anstatt der 6.000 Euro bisher. Bei einem Nettolistenpreis bis zu 65.000 Euro sind es immerhin noch 7.500 Euro. Dazu kommt die niedrigere Mehrwertsteuer; wird diese wie geplant an den Endkunden weitergegeben, wirkt sich diese zusätzlich auf den Kaufpreis aus.
Kombinieren Sie ein Elektroauto mit Solarstrom vom eigenen Dach oder anderem Ökostrom, können Sie viel CO2 vermeiden.

Ab 1. Juli 2020 sinken wegen der niedrigeren Mehrwertsteuer auch die Fahrpreise bei der deutschen Bahn, d.h. die Tickets werden günstiger. Anregungen, wie Sie in Deutschland klimafreundlich reisen, bekommen Sie hier. 

Die niedrigere Mehrwertsteuer sollte sich auch beim Optimieren der Heizung und beim Sanieren von Wohngebäuden zeigen. Denn kleine Projekte wie ein Pumpentauch dürften ebenso günstiger werden wie eine komplett neue Heizung.
Außerdem wird die Förderung aufgestockt. Das Konjunkturpaket enthält zwei Milliarden Euro mehr für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Die Details dazu stehen noch nicht fest. Allerdings ist es zu empfehlen, schon jetzt mit dem Planen zu beginnen. Für die Planungs- und Baubegleitung durch einen Energieberater erhalten Sie bereits jetzt einen Zuschuss.

Vom 04. bis 24. Juli 2020 ist der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm dieses Jahr wieder beim STADTRADELN mit dabei! In diesem Zeitraum treten Kommunalpolitiker und Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Mitmachen können alle, die im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Ab sofort können Sie sich unter stadtradeln.de anmelden.

Es geht darum, (nicht nur) in diesen 21 aufeinander folgenden Tagen möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen. Egal ob beruflich oder privat, egal ob im Landkreis oder anderswo – jeder geradelte Kilometer zählt. Sportliche Höchstleistungen dürfen gern erbracht werden, müssen aber nicht – dabei sein ist alles! Der Spaß am Radfahren und unser Beitrag zum Klimaschutz ist die Hauptsache.

Jede bzw. jeder kann ein STADTRADELN-Team aus Freunden, Familien, Schulen, Vereinen oder Unternehmen gründen bzw. einem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Übrigens: Wie auch im Vorjahr treten Gerolsbach, die Stadt Pfaffenhofen, Pörnbach, Reichertshofen, Vohburg und Wolnzach im gleichen Zeitraum zudem als Einzelkommunen beim STADTRADELN an.

Mehr Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de, facebook.com/stadtradeln und twitter.com/stadtradeln.

Nach wie vor können sich Interessierte von Energieberatern im Rahmen der wöchentlichen Energiesprechstunde beraten lassen. Auf Grund der Schutzvorkehrungen in der Corona-Pandemie erfolgt die Beratung derzeit ausschließlich telefonisch.

Telefon-Termine können wie üblich mit Harald Wunder unter der 08441/27-399 oder per E-Mail an harald.wunder@landratsamt-paf.de vereinbart werden.

Schon mal bei einem Reallabor mitgemacht?

Ein Reallabor ist ein Online-Mitmach-Projekt, bei dem Verbraucher*innen von Anfang an in ein Forschungsprojekt mit einbezogen werden und die Untersuchungen im realen Raum unter realen Bedingungen stattfinden.

Noch bis 30.04.2020 gibt es die Möglichkeit, sich bei dem Reallabor „Flexitiliy“ zur Anpassung an den Klimawandel zu registrieren.

Zentrale Fragestellung ist:

Wie können private Haushalte durch ihr Verhalten im Alltag mithelfen, möglichen Engpässen in der Versorgung mit Wasser und Strom während extremer Wetterereignisse wie in Hitzewellen oder bei Starkregen entgegenzuwirken. Helfen Sie mit wenig Aufwand aktiv mit, Strategien zur Anpassung an den Klimawandel zu finden.

Was erwartet Sie? Was müssen Sie tun?

Das Projekt umfasst drei verschiedene Szenarien im Umfang von jeweils einer Woche. Dabei werden Situationen simuliert, bei denen Sie zum Wasser- und Stromsparen aufgerufen werden. Sie erhalten jeweils vorab eine Beschreibung des Szenarios und Tipps zum Sparen. Nach jeder Simulation werden die Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmer*innen analysiert.

Sie brauchen also nichts außer ein bisschen Zeit und idealerweise Zugang zu Ihrem Strom- und Wasserzähler. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Projekt wird von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert. Projektlaufzeit ist von Mai 2020 bis November 2020.

Energiefachmann Hans Seitz von der Firma Geko aus Ingolstadt informiert am Dienstag, 03. März 2020 um 18:00 Uhr über die geänderten Förderungen des Staates bei Sanierung und Neubau.

Die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaziele führten zu Veränderungen bei staatlichen Förderungen. Zahlreiche Konditionen- und Produktänderungen für Kredite und Zuschüsse bei Sanierung, Neubau und Kauf von Immobilien wurden seit Januar 2020 geändert und teils erheblich zugunsten der Bauherren verbessert.

Zusätzlich zu den Zuschüssen und Krediten des Staates wurde die steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen für Eigenheimbesitzerinnen und –besitzer aufgenommen.

Außerdem wird ab 2021 eine Einführung eines CO2-Preises für Heizöl und Erdgas die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsberechnungen im Bereich Gebäudestandards und Heiztechnik ändern. Heizungen mit den konventionellen Energieträgern wie Gas und Heizöl werden ohne zusätzliche umweltfreundliche Komponenten nicht mehr gefördert. Der Energieträger Heizöl wird teilweise von der Förderung ausgeschlossen. Mit Fördersätzen von bis zu 45 Prozent wird insbesondere der Umstieg auf regenerative Heizsysteme belohnt. Erfreulich ist außerdem, dass sich Investitionszuschüsse für bestimmte Maßnahmen, wie zum Beispiel der Austausch von Fenstern, von 10 auf 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht haben.

Wer eine Förderung erhält und wo und wann diese beantragt wird, sind einige von vielen Fragen, die Hans Seitz erläutern wird.

Die kostenfreie Veranstaltung für alle Interessierte findet im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Wir bitten um eine telefonische Anmeldung oder einer Benachrichtigung per E-Mail (Tel.: 08441/27-398 oder harald.wunder@landratsamt-paf.de).

Der Sturm Sabine hat nicht nur Schäden und Stromausfälle verursacht, die Bahn ausgebremst und den Verkehr behindert, sondern auch zu einem Ökostrom-Anstieg im Netz geführt. Auch im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm waren die Windräder gut ausgelastet und haben die Stromproduktion kräftig angetrieben. Dazu kam tagsüber die Solarenergie, die ebenfalls zur Stromproduktion beigetragen hat und dazu führte, dass etwa 45 Prozent des benötigten Stroms aus der Ökostromproduktion ins Netz eingespeist wurden.

Daten aus: EnergieMonitor des Landkreis Pfaffenhofen.

Diese und weitere Daten sind hier abrufbar: https://energiemonitor.bayernwerk.de/pfaffenhofen-landkreis 

Aufgrund der hohen Nachfrage werden neben der regulären Energiesprechstunde im Landratsamt Pfaffenhofen an Montagen und den Beratungstagen in der Außenstelle des Landratsamtes in Vohburg (jeden 3. Montag eines jeden Monats) zusätzliche Beratungstermine angeboten:
 
Wolnzach, Gasthaus Sonnenwirt, Elsenheimer Straße 27, Wolnzach
Donnerstag 30.01.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Michaela Harrieder


Pfaffenhofen a.d.Ilm, Rentamtssaal im Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm
Donnerstag 06.02.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberater Uwe Fritzsche

Wolnzach, Gasthaus Sonnenwirt, Elsenheimer Straße 27, Wolnzach
Donnerstag 13.02.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Michaela Harrieder


Geisenfeld, Rathaus, Kirchplatz 4, Besprechungsraum Nr. 101, I. Stock
Montag, 17.02.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Michaela Harrieder


Geisenfeld, Rathaus, Kirchplatz 4, Besprechungsraum Nr. 101, I. Stock
Montag, 23.03.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Michaela Harrieder

Manching, Rathaus, Ingolstädter Str. 2, Zimmer 113
Montag, 23.03.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Christiane Roth

 

Pfaffenhofen a.d.Ilm, Rentamtssaal im Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm
Dienstag, 24.03.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberater Hans Seitz


Geisenfeld, Rathaus, Kirchplatz 4, Besprechungsraum Nr. 101, I. Stock
Montag, 20.04.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Michaela Harrieder

 

Manching, Rathaus, Ingolstädter Str. 2, Zimmer 102
Montag, 20.04.2020, 17:30 - 20:10 Uhr, Energieberaterin Christiane Roth


Bitte vereinbaren Sie einen Termin bei Harald Wunder unter der Telefonnummer 08441/27-399 oder per E-Mail an harald.wunder@landratsamt-paf.de.

 

Zu Beginn des Jahres haben sich die Förderprogramme von KfW und BAFA geändert:

Es steigen beispielsweise die Zuschüsse der KfW für energetische Sanierungsmaßnahmen um 10 bis 12,5 Prozent an, die aktuellen Informationen zum Programm finden Sie hier. 

Das BAFA fördert das Heizen mit erneuerbaren Energien ab 2020 mit höheren Zuschüssen. Für das Austauschen einer Ölheizung gibt es durch das Klimapaket einen Zuschuss von bis zu 45 Prozent. Die aktuellen Informationen zum BAFA-Programm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ finden Sie hier. 

Der Programmteil EnergieSystemHaus des bayerischen 10.000-Häuser-Programms wurde zum 27.01.2020 eingestellt und wird nicht fortgeführt. Das Förderprogramm wird weiterentwickelt und neue Förderschwerpunkte werden ergänzt. Das PV-Speicher-Programm wird in der bisherigen Form unverändert fortgeführt.

Erstmals wird 2020 der neue „Bundespreis Umwelt und Bauen“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt vergeben. Mit dem Preis sollen Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit ausgezeichnet werden. In folgenden Kategorien werden Preise vergeben:

  • Wohngebäude
  • Nicht-Wohngebäude
  • Quartiere

Sonderpreise werden in den Kategorien Nachhaltigkeit & Innovation mit den Unterkategorien Resilienz & Suffizienz, Stadtnatur und Gebäudehülle & Bauprojekt).

Teilnehmen können nahezu alle relevanten Akteure im Bereich des nachhaltigen Bauens, die innovative Lösungen anstreben oder Vorreiter auf neuen Wegen sein möchten, wie z.B. Bauherren, Architekt*innen und Fachleute für Gebäudetechnik, Stadt- oder Landschaftsplanung, Kommunen, Kirchen oder andere öffentliche Institutionen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland realisierte Bauwerke oder Quartiere in fortgeschrittener Planung.

Frist für die Einreichungen ist der 15.04.2020.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Bayerische Landesstiftung verleiht auch 2020 wieder den mit 30.000 Euro ‎dotierten Umweltpreis. Mit dem Umweltpreis der Bayerischen Landesstiftung werden hervorragende ‎Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes mit engem Bezug zu Bayern ‎ausgezeichnet. Das Bayerische Landesamt für Umwelt ruft alle Bewohner Bayerns ‎sowie alle bayerischen Institutionen auf, bis zum 31. März 2020 potentielle ‎Preisträger vorzuschlagen!‎

Seit 1985 wird dieser Preis für praktische oder wissenschaftliche Leistungen ‎vergeben, die in besonderem Maße zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt ‎beitragen. Dies umfasst insbesondere:‎

  • Innovative Projekte im technischen Umweltschutz, z. B. der Abfallwirtschaft, ‎der Wasserreinhaltung oder des Lärmschutzes,‎
  • Neue, zukunftsorientierte Wege und Vorgehensweisen im Naturschutz oder ‎in der Umweltbildung,‎
  • Leistungen mit Bezug zum Klimaschutz, zur Umsetzung der Energiewende ‎wie auch im Bereich des ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens oder im ‎Umweltmanagement.‎

Weitere Informationen sowie die Details zur Bewerbung finden Sie hier.

Ob Begrünung des Bürodachs, Entsiegelung des Schulhofes, Anbau klimaangepasster Pflanzensorten in der Landwirtschaft oder Maßnahmen zum Hochwasserschutz – mit dem Wettbewerb „Blauer Kompass“ zeichnet das Umweltbundesamt (UBA) bereits zum vierten Mal Projekte und Maßnahmen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels aus. Eine Bewerbung ist noch bis zum 17. Februar 2020 auf www.umweltbundesamt.de/bewerbung-blauer-kompass mit Projekten in folgenden drei Kategorien möglich: 

  • Kategorie 1: Private und kommunale Unternehmen
  • Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Kategorie 3: Vereine, Verbände, Stiftungen 

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.

 

Zum zwölften Mal können sich Bürger, Unternehmen und Gemeinden für den Bayerischen Energiepreis bewerben. Seit 1999 wird er alle zwei Jahre für zukunftsweisende Energietechnologie und deren Anwendung verliehen.

Insgesamt wird ein Preisgeld in Höhe von 31.000 Euro ausgelobt, davon erhält der Hauptpreisträger 15.000 Euro. Der Preis besteht aus einem Hauptpreis und jeweils einem Preis in den acht Kategorien.

  1. Gebäude als Energiesystem / Gebäudekonzept
  2. Energieerzeugung - Strom, Wärme
  3.  Energieverteilung und -speicherung - Strom, Wärme
  4. Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion sowie Energieeffizienznetzwerke
  5. Produkte und Anwendungen
  6. Kommunale Energiekonzepte
  7. Initiativen / Bildungsprojekte
  8. Energieforschung - Nachwuchsförderpreis

Bewerbungen für den Bayerischen Energiepreis sind online bis 13. März 2020 unter bayerischer-energiepreis.de möglich.

Für Fragen steht Ihnen Katrin Schiller von Bayern innovativ telefonisch unter 0911/20671-221 und per E-Mail an schiller@bayern-innovativ.de zur Verfügung.

Plastikfreies Einkaufen, Müll vermeiden und nachhaltiger Leben sind längst mehr als ein Trend. Das zeigte auch die Veranstaltung „Plastikfrei einkaufen im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm“, zu der das Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm zusammen mit der VHS und der Kreisbücherei am 19. November 2019 geladen hatte. Patricia Kufer, Gründerin der Plastikfrei Community Pfaffenhofen und seit sechs Jahren mit ihrer Familie nahezu plastikfrei lebend, erläuterte Hintergründe und nahm die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine fiktive Reise durch die Wohnung.

Für allerlei Utensilien des täglichen Bedarfs in Bad, Küche und Kinderzimmer und auch für den Einkauf von Lebensmitteln hatte sie vielseitige Tipps auf Lager, wie lästige Verpackungen vermieden und Alltagsprodukte auf einfache Art und Weise selber hergestellt werden können.

Besonders interessant waren auch die verschiedenen Optionen, wo im Landkreis plastikfreie Produkte konkret erhältlich sind, ohne auf den Online-Versandhandel zurückgreifen zu müssen, wo verpackungsfrei eingekauft werden kann und wie ein Einkauf in einem Unverpackt-Laden ganz praktisch funktioniert. Im Landkreis ist das ganz gut möglich. Immer mehr Einzelhändler und Drogeriemärkte haben mittlerweile plastikfreie Produkte in ihrem Standardsortiment. Und neben einigen speziellen Läden nehmen viele Metzgereien, Bäckereien und Gastronomen im Landkreis mitgebrachte Verpackungen und befüllen diese. „Am Anfang kostet das Überwindung“, so Patricia Kufer, „aber mittlerweile ist man da kein Exot mehr“. Ihr Rat daher: „Man darf gerade am Anfang Kompromisse eingehen. Gehen Sie einfach sukzessive vor. Mit den ersten erfolgreichen Schritten fallen die nächsten umso leichter. Jede Familie muss ihren eigenen Weg finden. Der eine macht mehr, der andere erstmal weniger – je nachdem wieviel Zeit jeder hat. Aber: Jede einzelne Tüte oder Verpackung, die man nicht kauft, ist ein Gewinn!“

Am Montag, den 25.11.2019 findet um 18:30 Uhr im Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm die Eröffnungsveranstaltung zum gemeinsamen„Klimaladen“ für die Region 10 statt. Die Projektverantwortlichen erläutern die Inhalte, Hintergründe und Buchungsmodalitäten und werden durch die Ausstellung führen. Bei einem kleinen Imbiss besteht die Möglichkeit zum intensiveren Austausch.

Lange wurde darauf hingearbeitet, viele Partner und Fachkundige mit in die Vorbereitung und Konzeption einbezogen und nun ist es soweit: Die Klimaschutzbeauftragten und zugleich Projektverantwortlichen der Städte Ingolstadt, Neuburg und Schrobenhausen sowie des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm freuen sich, die Ausstellung „Klimaladen – was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun?“ der Öffentlichkeit vorzustellen.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung per E-Mail an klimaladen@landratsamt-paf.de oder telefonisch unter 08441/27-398 bis 18.11.2019 gebeten.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und geht uns alle an. Mit unserer aktuellen Lebensweise leben wir weit über unsere Verhältnisse. Wir konsumieren oft unreflektiert und ohne über die Folgen für das Klima und unseren Planeten nachzudenken. Hier setzt die interaktive Wanderausstellung „Klimaladen“ an. Der Klimaladen möchte über die Klimaauswirkungen unseres Konsums und über die Hintergründe von Produkten aufklären, die Folgen des eigenen Verhaltens anschaulich und spielerisch vermitteln, Verantwortungsbewusstsein wecken und Anregungen für klimafreundlichen Konsum geben. Der Klimaladen ist insbesondere für SchülerInnen ab der 5. Jahrgangsstufe konzipiert und kann von den Schulen in der gesamten Region 10 zunächst bis März 2021 kostenfrei gebucht werden.

Im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen wird der Klimaladen auch immer mal wieder an nicht-schulischen Orten in der Region zu Gast sein und kann dann von der Öffentlichkeit besucht werden.

Der Klimaladen wird als LEADER-Kooperationsprojekt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

Plastikfreies Einkaufen ist nicht nur ein Großstadt-Thema!
Patricia Kufer lebt seit Jahren mit ihrer Familie nahezu plastikfrei in Pfaffenhofen und ist Mitgründerin der Plastikfrei Community Pfaffenhofen. Sie verrät in ihrem Vortrag, wo man im Landkreis plastikfrei oder sogar verpackungsfrei einkaufen kann. Beispielsweise Obst, Gemüse, Nudeln, Mandeln oder Schokolade ... Für Dinge, die einfach und kostengünstig selber gemacht werden können, hat sie einige bewährte Rezepte dabei.

Der Vortrag findet am Dienstag, den 19.11.2019 um 18:30 Uhr in der Kreisbücherei Pfaffenhofen (Scheyerer Straße 51, 85276 Pfaffenhofen) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter 08441/27-398 oder per E-Mail an doris.rottler@landratsamt-paf.de wird gebeten.

Veranstalter ist die Fachstelle Energie und Klimaschutz des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm.

Jeder Mensch beeinflusst mit seinem Verhalten die Umwelt. Obwohl eine gesunde Umwelt den Meisten am Herzen liegt, sehen viele Menschen ihre Möglichkeiten zu nachhaltigem Handeln im Alltag nicht. Umso wichtiger sind Vorbilder, die Umweltschutz und nachhaltigen Umgang mit Energie vorleben. Viele Energiehelden, klein und groß, bringen mit ihrem lokalen Engagement die Energiewende voran. Das Bayernwerk und die Regierung von Oberbayern machen sich jedes Jahr auf die Suche nach den Helden der lokalen Energiezukunft, um sie mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern auszuzeichnen. Dadurch erfahren mehr Menschen von den vielen Impulsen, die Bürgerinnen und Bürger setzen.

Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen und Kindergärten, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen. Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen. Ausgeschlossen sind Projekte von Gewerbebetrieben, die deren eigentlichen Geschäftszweck unterstützen (z. B. ein Heizungsbauer, der eine neue Wärmepumpe entwickelt hat).

Die Teilnahmebedingungen, die Online-Bewerbung und Videos der Vorjahressieger sind im Internet unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Einsendeschluss ist der 23.01.2020. Fragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet die Projektverantwortliche des Bayernwerks, Annette Seidel, Telefon 09 21-2 85-20 82, buergerenergiepreis@bayernwerk.de.

Logo Bürgerenergiepreis
Logo Bürgerenergiepreis

Kürzlich fand im Landratsamt Pfaffenhofen mit der Referentenschulung der Auftakt für das Bildungsprojekt Klimaladen statt. Nach über einem Jahr intensiver Konzeption und Vorbereitung war es endlich soweit – die interaktive (Wander-) Ausstellung „Klimaladen“ wurde das erste Mal aufgebaut.

Über 20 zukünftige Referenten und Referentinnen waren die ersten „Testeinkäufer“: Sie bekamen eine Einkaufliste, anhand derer fiktiv eingekauft werden sollte. Ausgestattet mit bunten Stoffbeuteln gingen die Besucher durch den „Laden“ und hatten die Qual der Wahl. In den einzelnen Abteilungen Lebensmittel, Mode, Papier- und Schreibwaren konnte aus einer großen Produktpalette gewählt werden: verpackte oder frische Waren, bio oder konventionell, regional oder mit weitem Transportweg, fair gehandelt oder sozial unverträglich, usw.

In der Auswertungsabteilung erklärte Helene Theobald, die für die inhaltliche Konzeption des Klimaladens verantwortlich ist, welche Folgen der jeweilige Einkauf für das Klima hat – und warum zum Beispiel regionale und konventionelle Kartoffeln den Bio- Kartoffeln aus Ägypten vorzuziehen sind. Speziell für die künftigen Referentinnen und Referenten gab es Tipps und Hinweise, wie die Workshops für die Schüler individuell, altersgerecht und spannend gestaltet werden können.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und geht uns alle an. Mit unserer aktuellen Lebensweise leben wir weit über unsere Verhältnisse. Wir konsumieren oft unreflektiert und ohne über die Folgen für das Klima und unseren Planeten nachzudenken. Der Klimaladen setzt genau hier an und will SchülerInnen ab der fünften Jahrgangsstufe über die Klimaauswirkungen unseres Konsums und über die Hintergründe von Produkten aufklären, die Folgen des eigenen Verhaltens anschaulich und spielerisch vermitteln, Verantwortungsbewusstsein wecken und Anregungen für klimafreundlichen Konsum geben.

Der Klimaladen ist im Rahmen der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Schulen der Region 10 umsonst und ab sofort buchbar.

Bei Interesse schreiben Sie eine E-Mail an klimaladen@landratsamt-paf.de.

Bürger*innen setzen sich für ein gutes Leben ein – lokal und global. Sei(en) auch (Sie) dabei!

Der Wettbewerb um das “Change the Future”-Tool läuft und bietet allen im Landkreis die Möglichkeit, sich über kleine und große Aktionen direkt für ein gutes Leben für alle einzusetzen. „Viele Bürger*innen sind dem Aufruf gefolgt und haben Aktionen aus dem Tool gewählt um sich für ein gutes Leben hier bei uns im Landkreis Pfaffenhofen einzusetzen“, berichtet Doris Rottler, Klimaschutzbeauftragte des Landkreises.

 „Durch die Aktion habe ich einige neue Ideen bekommen, wie ich nachhaltiger Leben kann. Manches ist ganz einfach, manches braucht ein bisschen mehr Zeit – Spaß macht aber alles. Vor allem in der Gruppe!“ berichtet eine Teilnehmerin.

Nachdem die Veranstaltung bereits einige Tage läuft, besteht noch immer die Möglichkeit sich an dem spielerischen Wettbewerb zu beteiligen. Die Aktion läuft bis zum 08.11.2019 und steht allen Bürger*innen offen.

„Wir freuen uns das Tool jetzt im ganzen Landkreis zu nutzen. Ab jetzt können sich alle Bürger*innen von Ideen inspirieren lassen, wie sie zu einem guten Leben für alle beitragen möchten. Die Möglichkeiten sind vielfältig! Teilnehmende können sich direkt verpflichten und werden mit Changer Points belohnt, erklären die Organisatoren Doris Rottler vom Landratsamt und Klaus Hecht, Klimaschutzmanager der Gemeinde Scheyern.

Infos zum Tool: Das „Change the Future”-Tool setzt Anreize bereits mit kleinen Aktivitäten einen Beitrag zur großen Transformation zu leisten. Dabei bleibt das Tool nicht bei individuellem Engagement stehen, sondern zeigt Möglichkeiten auf, sich gemeinsam für ein gutes Leben für alle einzusetzen und sich einzumischen. Ziel des Online Tool ist es möglichst viele Bürger*innen zu motivieren, über den eigenen Lebensstil nachzudenken und mit kleinen Aktionen die Zukunft mitzugestalten. Alle Bürger*innen sind eingeladen sich an der Aktion zu beteiligen – als Individuen oder in Teams.

Das Tool wurde vom Klima-Bündnis im Rahmen des EU-Projekts „Change the Power – (Em)Power to Change“ entwickelt. Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm ist seit dem Frühjahr 2019 Mitglied im größten europäischen kommunalen Netzwerk für mehr Klimaschutz.

Weitere Informationen

 

Am 1. August 2019 wurde im 10.000-Häuser-Programm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums der neue Programmteil „PV-Speicher-Programm“ eingeführt, zu dem inzwischen mehr als 4.500 elektronische Anträge eingegangen sind. Um eine unterbrechungsfreie Fortsetzung bis zum Jahresende zu gewährleisten, konnten kurzfristig zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Damit können bis Jahresende noch bis zu 6.500 Anträge gestellt werden. Für das Jahr 2020 stehen zunächst Mittel für 12.000 Anträge zur Verfügung.

Der bisherige Programmteil „EnergieSystemHaus“ wird künftig nicht mehr in der bisherigen Form weitergeführt und zum 31. Januar 2020 ausgesetzt wird. Der Programmteil wird inhaltlich überarbeitet, um neue Schwerpunkte zu setzen. Bis Ende Januar 2020 können noch maximal 500 Anträge gestellt werden. Die Zähler auf der Antragsplattform wurden entsprechend angepasst.

Die aktuellsten Informationen zum Programm finden Sie unter „www.energiebonus.bayern".

Das neue Online-Tool vom Klimabündnis „Change the Future – start today“ (www.change-the-future.eu/de) bietet unserem Landkreis und Ihnen als Einzelperson die Möglichkeit, sich direkt an der Gestaltung für ein gutes Leben für alle zu beteiligen.

Viele verschiedene Aktionsangebote aus den Bereichen Energie, Mobilität und Ernährung zeigen Möglichkeiten auf, selbst aktiv zu werden. Je nach Interessensgebiet können Sie entdecken, welche kleinen Veränderungen im Alltag den ökologischen Fußabdruck reduzieren können. Fairen Kaffee trinken, Teil der Energiewende werden oder gemeinsam radeln und reparieren, hier gibt es viele Möglichkeiten. Ob allein oder im Team – jede/r kann für das Klima und mehr Nachhaltigkeit aktiv werden und zeigen, dass selbst kleine Veränderungen im Alltag einen großen Beitrag leisten können.

Am 11.10.2019 startet der Wettbewerb und dauert vier Wochen bis zum 08.11.2019. So funktioniert es: anmelden, unseren Landkreis auswählen, Themenbereich anklicken (Konsum, Energie, Mobilität, Ernährung), aus 24 Aktionsvorschlägen wählen, Zeitraum angeben und Punkte sammeln. Jetzt heißt es durchhalten und mit jedem Tag mehr „Changer Points“ sammeln.

Machen Sie mit! Gemeinsam können wir eine bessere Zukunft mitgestalten und zu einem guten Leben für alle beitragen.

Die Teilnahme an „Change the Future“ ist Teil des Klima-Aktionsprogramms des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm.

Mit Müll sind wir täglich persönlich konfrontiert, er ist im Gegensatz zu CO2-Emissionen sichtbar und meist relativ einfach zu vermeiden. Das Siedlungsabfallaufkommen pro Kopf in Bayern steigt seit 12 Jahren kontinuierlich an. Die Menge an anfallendem Verpackungsmüll ist so hoch wie nie. Die Herstellung der – vor allem oft unnötig eingesetzten – Verpackungen geht mit einem hohen Ressourcen-, Wasser-, Papier- und Energieverbrauch und damit einer hohen Klimabelastung einher. Hinzu kommt die kurze Lebensdauer der Einwegverpackungen. Der Einweg-Getränkebecher, dessen Menge sich seit der Jahrtausendwende verdreifacht hat, steht wie kein anderes Produkt für unsere moderne Wegwerfgesellschaft.

Die Kampagne #OISMEHRWERT wird im Rahmen des „Aktionsprogramms Klimaschutz“ des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm durchgeführt.

  • 18.09.2019
    8:00 – 12:00 Uhr: Gemeinde Rohrbach – REWE-Parkplatz, Schelmengrund 2
       
  • 18.09.2019
    14:00 – 18:00 Uhr: Markt Manching – Platz am Rathaus
       
  • 20.09.2019
    8:00 – 12:00 Uhr: Markt Wolnzach – Marienplatz
       
  • 21.09.2019
    8:00 – 12:30 Uhr: Stadt Pfaffenhofen – Wochenmarkt am Hauptplatz
       
  • 22.09.2019
    13:00 – 17:00 Uhr: Stadt Geisenfeld – Michaelimarkt am Marienplatz
       
  • 23.09.2019
    ab 8:00 Uhr: Gemeinde Scheyern, Edeka Pirker, Fernhager Straße 1
        
  • 24.09.2019
    ab 8:00 Uhr: Gemeinde Scheyern, Edeka Pirker, Fernhager Straße 1
       
  • 25.09.2019
    8:00 – 12:00 Uhr: Gemeinde Rohrbach – Edeka Pirker, Lilienthalstraße 3

Häuser, die mehr Energie erzeugen als dort verbraucht wird, also Plusenergiegebäude, begeistern immer mehr Bauwillige! Und auch die bereits realisierten Projekte nehmen kontinuierlich zu. Dahinter steckt ein Konzept mit Zukunft. Im Rahmen der Vortragsreihe „Plusenergiegebäude – gewusst wie!“ informiert das Kompetenzzentrum Plusenergie, wie solche Häuser wirtschaftlich realisiert werden können. Fachleute geben Ihnen einen Einblick in allgemeine Planungsgrundsätze, Beispiele für umgesetzte Plusenergiegebäude und verwendete Baustoffe, Technologien. Zahlen, Daten, Fakten zur technischen Realisierung sowie zu Fördermöglichkeiten für Plusenergiegebäude werden ebenfalls vorgestellt. Während und nach dem Vortrag bleibt genügend Zeit für Ihre Fragen.

Als Referenten konnten Hans Seitz, Energiesachverständiger, Michael Birnthaler, Architekt und Johannes Donaubauer, Holzbauer gewonnen werden.

Am Dienstag, den 24.09.2019, informieren die Experten um 19:00 Uhr an einem Plusenergie-Rohbau in der Johannesstraße 5 in 85077 Manching-Pichl.

Am Donnerstag, den 26.09.2019, findet um 19:00 Uhr ein Fachvortrag im Rentamtssaal im Landratsamt Pfaffenhofen (Hauptplatz 22, Pfaffenhofen, Raum A1802) statt.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Erstmals nahm im Juli 2019 der gesamte Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm am STADTRADELN, einer Kampagne für mehr Radverkehr und umweltfreundliche Mobilität, teil. Alle Personen, die im Landkreis ihren Lebensmittelpunkt haben, konnten teilnehmen.

Ein Blick auf die Auswertung zeigt, dass die Aktion landkreisweit sehr gut angenommen wurde. Gerolsbach, Pfaffenhofen, Pörnbach, Reichertshausen, Reichertshofen, Scheyern, Vohburg und Wolnzach gingen als Einzelkommunen in den Wettbewerb und konnten viele Radlerinnen und Radler zum Mitmachen bewegen. Die Bürgerinnen und Bürger der anderen kreisangehörigen Kommunen konnten sich unter der Landkreis-Kennung beteiligen.

Insgesamt wurden in den drei Wochen vom 6. bis 26.07.2019 stolze 158.469 km geradelt. Es gingen 646 aktive Radlerinnen und Radler in 83 Teams an den Start, darunter auch 45 Kommunalpolitiker.

Auch wenn sicherlich nicht jeder der gemeldeten Kilometer ein Ersatz fürs Auto war und damit die (theoretisch) vermiedenen CO2-Emissionen teilweise in Frage zu stellen sind, hat die Aktion doch so manchen Teilnehmer dazu angeregt, vermehrt das Fahrrad zu nutzen. Die Aktion hat gezeigt, dass das Fahrrad durchaus ein ernstzunehmendes, klimafreundliches Verkehrsmittel zumindest für kürzere Distanzen ist. Landrat Wolf: „Ich freue mich, dass so viele Radlerinnen und Radler sich an der Aktion beteiligt haben! Das STADTRADELN hat so manchem wieder ins Bewusstsein gerufen, dass es lediglich an einem selber liegt, seine eigene Bequemlichkeit zu überwinden und das Rad als attraktives, sauberes und gesundes Verkehrsmittel zu nutzen. Ich wünsche mir, dass die Bürgerinnen und Bürger auch nach dem STADTRADELN noch öfter das Fahrrad anstelle des Autos nutzen.“

Seit 2008 treten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Erstmals ist vom 6. bis 26. Juli der ganze Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm mit von der Partie. In diesem Zeitraum können Mitglieder des Kommunalparlaments, alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Personen, die im Landkreis arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Eine Anmeldung ist unter www.stadtradeln.de/kreis-pfaffenhofen möglich.

„Für den Klimaschutz müssen wir das Rad nicht neu erfinden, nur häufiger nutzen“, so Landrat Wolf. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Jede bzw. jeder kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Schon jetzt haben sich 51 Teams aus dem ganzen Landkreis gegründet. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen. Übrigens: Neben den Routiniers der Stadt Pfaffenhofen treten dieses Jahr auch Gerolsbach, Pörnbach, Reichertshausen, Reichertshofen, Scheyern, Vohburg und Wolnzach als Einzelkommunen beim STADTRADELN an.

Mehr Informationen gibt es unter stadtradeln.de, facebook.com/stadtradeln und twitter.com/stadtradeln.

Foto © Klima-Bündnis
Foto © Klima-Bündnis

Das Bayerische Förderprogramm für energieeffizientes Bauen und Sanieren, das sog. „10.000-Häuser-Programm“ wurde um den Programmteil „PV-Speicher-Programm“ erweitert.

Ab 01.08.2019 können Zuschüsse beantragt werden für die Neuinstallation eines Batteriespeichers in Kombination mit der Neu- oder Ergänzungsinstallation einer PV-Anlage (ohne dass aktuelle Baumaßnahmen am Haus stattfinden müssen) optional Zusatzförderung für Ladestation für Elektrofahrzeuge möglich. Antragsberechtigt sind Gebäudeeigentümer von selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern.

Der EnergieMonitor macht für Sie das Thema elektrische Energie im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm transparent und sichtbar. Mit einem Klick auf das Online-Tool werden Ihnen auf einen Blick spannende Fragen zur dezentralen und regenerativen Energieerzeugung und damit zur lokalen Energiewende im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm beantwortet.

Visualisiert wird zum einen, wie viel Strom tatsächlich regenerativ vor Ort erzeugt wird und zu welchen Anteilen Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und andere Erzeuger dazu beitragen. Zum anderen wird der Stromverbrauch für Privathaushalte, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe und Industrie dargestellt. Daraus ergibt sich ein individueller, rechnerisch ermittelter Grad, wieviel des Energiebedarfs im Landkreis dadurch gedeckt wird. Die Daten werden im 15 Minuten-Takt aktualisiert und damit nahezu in Echtzeit dargestellt.

Die zugrundeliegenden Daten werden vom Bayernwerk und der Stromversorgung Pfaffenhofen a.d.Ilm zur Verfügung gestellt.

Hier geht's zum EnergieMonitor

Im Manchinger Ortsteil Pichl stellte sich im Juni 2019 der neu gegründete Kompetenzzentrum Plusenergie e.V. der Region vor. Ziel des Vereins ist es, das Wissen zu Plusenergiegebäuden aus Forschung und Praxis zu bündeln. Die Vereinsmitglieder präsentierten ihre Perspektiven für zeitgemäße und zukunftsfähige Lösungen für Bauen und Wohnen – angefangen bei der Frage der Rohstoffe über die Planung und den Bau bis hin zur Verwertung nach dem Ende der Nutzungsdauer.

Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm ist durch die Fachstelle Energie und Klimaschutz im fachlichen Beirat des Vereins vertreten.

Als besonderer Veranstaltungsort fungierte das Wohnhaus der Familie Wasem, für das kürzlich der Grundstein gelegt wurde. Die Anwesenden erhielten einen Einblick in die Anfangsbauphase eines neuen Plusenergie-Bauprojekts unter fachkundiger Begleitung.

Erstmalig verleiht das Kompetenzzentrum Plusenergie 2019 eine Auszeichnung für Plusenergiegebäude und hebt damit energetisch vorbildliche Bauprojekte und qualitätsvolle Lösungen hervor. Die Auszeichnung trägt dazu bei, eine hochwertige Baukultur in der Region zu fördern, die den Anforderungen zu Energieeffizienz, Wohnkomfort und Klimaschutz sowie zu einer hohen Wirtschaftlichkeit der Gebäude gerecht wird.

Ausgezeichnet werden Plusenergiegebäude aus der gesamten Region 10 in den Kategorien Neubau, Modernisierung und öffentliche Bauten. Die eingereichten Projekte müssen sich innerhalb der Region 10 befinden und in den letzten drei Jahren realisiert worden sein. Die Bewerbung erfolgt digital oder per Post. Einreichungsfrist ist der 31.07.2019.

Details zu den Anforderungen und zur Beteiligung am Wettbewerb finden Sie unter https://plusenergie-kompetenz.de/plusenergie-wettbewerb/.

Der Kreisausschuss hat in der vergangenen Sitzung die Teilnahme am LEADER-Kooperationsprojekt „CO2-Regio – Freiwilliger CO2-Ausgleich in der Region“ beschlossen. In einer Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, ob ein CO2-Kompensationsmechanismus und Zertifikatehandel auf regionaler Ebene möglich ist und wie dieser aussehen könnte.

Die aus dem Zertifikatehandel gewonnenen Einnahmen sollen in regionale Projekte zur Herstellung von Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung und langfristigen Speicherung von CO2 sowie für Maß-nahmen zum Erhalt und Schutz regionaler Moorböden fließen.

Am LEADER-Projekt beteiligt sind neben der LAG Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm auch die LAGn Mittlere Isarregion, Altbayerisches Donaumoos und Wittelsbacher Land. Das Projekt soll in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden.

Die Mitglieder des Kreistags haben in der vergangenen Sitzung das „Aktionsprogramm Klimaschutz“ beschlossen. In den kommenden Monaten nimmt sich der Landkreis verschiedene Aspekte des Klimaschutzes vor und lädt die Bevölkerung ein, sich in den konkreten Aktionen für den Schutz des Klimas einzusetzen.

Landrat Martin Wolf: „Klimaschutz ist eine Aufgabe, die von vielen Seiten angegangen werden muss. Genauso vielfältig sind die Aktionen, die in den kommenden Monaten zum Mitmachen anregen. Von der Wahl des Verkehrsmittels über nachhaltigen, klimafreundlichen Konsum, Abfall und Ressourcenschutz bis hin zum Umgang mit unserem Trinkwasser vor den Hintergrund der bereits jetzt spürbaren Folgen des Klimawandels reichen, können wir jede Menge tun, um unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Lassen Sie sich darauf ein und machen Sie mit! Effektiver Klimaschutz ist nur mit dem Mitwirken aller Bürgerinnen und Bürger möglich.“

Folgende Aktionen werden in den kommenden Monaten umgesetzt:

  • Schul-Projekttag „Climate for Future“: Nach dem Motto „Klimaschutz fängt bei MIR an!“ setzen sich Kinder und Jugendliche in diversen Workshops mit den eigenen Verhaltensweisen auseinander.
  • STADTRADELN vom 06.07. bis 26.07.2019 im gesamten Landkreis: Jeder nicht mit dem Auto gefahrene Kilometer spart 142 g CO2! Mitmachen unter www.stadtradeln.de/kreis-pfaffenhofen Am 21.07.2019: Radlsonntag – einfach das Auto stehen lassen und bewusst auf das Rad umsteigen.
  • „Trockener August“: Ist die Bewässerung des Rasens mit kostbarem Trinkwasser wirklich erforderlich?
  • Coffee-to-go-again: Bei der Kampagne #oismehrwert über Abfallvermeidung, Verpackung, Ressourcen- und Klimaschutz sprechen.
  • Change the Future – Start today! Es werden 24 Vorschläge vorgestellt, wie jeder Einzelne in den Themenbereichen Energie, Konsum, Mobilität und Ernährung aktiv werden kann und was diese kleinen Änderungen bedeuten.
  • Eröffnung des „Klimaladens“, einer interaktiven Ausstellung zum klimabewussten, nachhaltigen Konsum an der Mittelschule Pfaffenhofen a.d.Ilm.
  • Filmtage zum Thema Klimawandel, Klimaschutz oder einzelnen Teilaspekten davon.
  • „Grüne Woche“ - im Rahmen einer Messe oder eines Kongresses werden die Themen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd, Naturschutz und Ökologie behandelt und neue Trends vorgestellt.

Eine solide Basis für die Aktionen zum Klimaschutz schafft der Bierdeckel-CO2-Rechner, der voraussichtlich ab Anfang Juni von den vier Brauereien im Landkreis in den Umlauf gebracht wird. Mittels weniger Angaben kann ganz schnell und einfach „auf einem Bierdeckel“ der persönliche CO2-Ausstoß ermittelt werden.

Die Bayerische Staatsregierung fördert auch 2019 über das 10.000-Häuser-Programm Eigentümer und Bauherren, die in energieeffiziente Maßnahmen investieren möchten. Bis 31.12.2019 ist eine Antragsstellung möglich.

Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern können den sog. „TechnikBonus“ für den Einbau und die Nutzung von effizienten Heiz-/Speicher-Systemen erhalten, der „EnergieeffizienzBonus“ kann optional zum „TechnikBonus“ beantragt werden, wenn das Wohngebäude ein spezifisches Heizwärmebedarf-Niveau erreicht. Die Details und Spezifika finden Sie unter www.energiebonus.bayern.

Der EnergieBonusBayern wird als Zuschuss in Höhe von bis zu maximal 27.000 Euro gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar. Der Förderantrag ist in elektronischer Form über die Online-Plattform www.energiebonus.bayern einzureichen, der Eingang wird per E-Mail bestätigt. Sobald diese Bestätigung vorliegt, darf mit der Maßnahmenumsetzung begonnen werden. Die Maßnahmen müssen innerhalb von 30 Monaten nach dem bestätigten Eingang des elektronischen Förderantrags abgeschlossen sein.

Großes Interesse beim Landkreisstand auf der Umwelt konkret

Innovativen Unternehmen eine Plattform zu bieten, sich der Fachwelt zu präsentieren und der Bevölkerung aufzuzeigen, dass „Zukunft“ auch heute schon machbar ist. Das war das erklärte Ziel der ersten Fachmesse „Umwelt konkret“ am ersten Maiwochenende in Oberstimm. Auch der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm war mit dem Sachbereich Energie und Klimaschutz sowie der Unteren Naturschutzbehörde auf der Messe vertreten.

Am Stand der Fachstelle Energie und Klimaschutz setzten sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule Oberstimm mit den Begriffen Klimawandel und Klimaschutz auseinander. Unter Anleitung von Doris Rottler vom Landratsamt besprachen sie, welchen Beitrag auch sie mit kleinen Verhaltensänderungen zum Klimaschutz leisten können. Die Themen und Ideen reichten dabei vom Heizen und Lüften im Klassenzimmer und der Abfallvermeidung bis hin zum Schulweg per Bus, Fahrrad oder zu Fuß. Susanne Lauer, Rektorin der Grundschule Oberstimm, sowie die Lehrer der Schulklassen begrüßten das reichhaltige Informationsangebot für die Schülerinnen und Schüler.

Erwachsene kamen ebenfalls nicht zu kurz. Sie erhielten Informationen zur Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen, Energiesparmaßnahmen im Haushalt, erneuerbaren Energien und dem Nutzen von Dachbegrünungen. Des Weiteren wurden aktuelle Projekte und Aktionen wie beispielsweise der „Klimaladen“, eine interaktive Wanderausstellung zum nachhaltigen Konsum, die ab Herbst in der Region einsatzbereit ist, und die Mobilitätskampagne STADTRADELN vorgestellt.

Beim Stand der Unteren Naturschutzbehörde war das Thema Artenschutz Schwerpunkt. Im Fokus stand dabei insbesondere das aktuell viel diskutierte „Insektensterben“. Bei den Messebesucherinnen und –besuchern wurde das Beratungsangebot sehr gut angenommen. Neben Tipps für einen insektenfreundlichen Garten konnten auch Samentüten mit einer heimischen Wiesenblumenmischung zum Insektenschutz mitgenommen werden. Des Weiteren stand eine Vielzahl von Informationsmaterial rund um das Thema „Artenschutz“ zur Verfügung, angefangen von Hornissen und Wespen, den Wiesenbrütern über aktuelle Projekte wie den Nördlichen Feilenforst oder dem Sanddünenprojekt bis hin zu Wildbienen am Windsberg. Der Nachwuchs durfte Schmetterlinge basteln oder nahm zum Kinderschminken Platz - natürlich auch hier mit passenden Bienen- oder Schmetterlingsmotiven.

Mitgliedschaft im Klima-Bündnis als Ausdruck des kommunalen Engagements

Seit April 2019 ist der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm Teil des Klima-Bündnis, eines der wichtigsten Netzwerke zum kommunalen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm schließt sich so über 1.700 anderen Mitgliedskommunen in 26 europäischen Ländern an und wirkt darauf hin, seine CO2-Emissionen alle fünf Jahre um 10 Prozent zu senken.

Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm bietet seit 2007 regelmäßig Energiesprechstunden für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises an, genauso lange gibt es die Fachstelle Energie und Klimaschutz. Die Fachstelle Energie und Klimaschutz initiiert, plant und betreut Projekte und öffentlichkeitswirksame Aktionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, bietet kostenlos und neutral Informationen und Beratungen und unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die kreisangehörigen Kommunen.

Konsequenter nächster Schritt war der Beitritt zum Klima-Bündnis, das dem globalen Klimawandel durch engagiertes lokales Handeln begegnet. Eines der Alleinstellungsmerkmale des Klima-Bündnis ist der ganzheitliche Ansatz, der die Aktivitäten des Landkreises sehr gut ergänzt. Der Verein beschäftigt sich natürlich mit wichtigen Themen wie Energie, Mobilität und CO2-Emissionen, aber es geht auch um weit mehr: Die Mitgliedskommunen sind sich auch bewusst, welche Auswirkungen unser Lebensstil auf Völker und Gebiete in anderen Teilen der Welt hat. Das zeigt sich zum Beispiel durch die Arbeit des Netzwerkes in Fragen zum nachhaltigen Konsum und der kommunalen Beschaffung sowie durch die intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den indigenen Völkern der Regenwälder.

Als neues Klima-Bündnis-Mitglied möchte der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm das vielfältige Angebot nutzen und im Juli 2019 erstmals an der Kampagne „Stadtradeln“ teilnehmen. Im Herbst 2019 sollen die Bürgerinnen und Bürger mit Tipps, wie sie im Alltagshandeln zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit und damit zu „Change the Future“ beitragen können, bewegt werden.

Mit den mehr als 1.700 Klima-Bündnis Mitgliedern hat der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm jetzt viele gleichgesinnte Partner – kleine Gemeinden und große Metropolregionen – mit denen es sich zu lokalen Klimaschutzstrategien oder zur Planung und Umsetzung von einzelnen Maßnahmen austauschen kann. Über das Netzwerk erhält der Landkreis fortan Unterstützung bei fachlichen Fragen zu allen Handlungsbereichen im kommunalen Klimaschutz. Der Erfolg liegt in der Vielfalt von Ideen und Maßnahmen und vor allem in der Einbindung der Bevölkerung in die Klimaschutz-Projekte. Genauso wichtig sind die politischen Weichenstellungen, die auf nationaler und europäischer Ebene notwendig sind. Das Klima-Bündnis ist deshalb auch Sprachrohr der Kommunen bei Ministerien und der EU in dem es verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und angemessene finanzielle Förderung des kommunalen Engagements fordert.

Weitere Informationen zum Klima-Bündnis: www.klimabuendnis.org

Der Landkreis Pfaffenhofen initiiert zusammen mit den Landkreisen Freising und Kelheim das Netzwerk „Energieeffizienz und Klimaschutz für Pflege und Gesundheit“.

Erfahrungswerte zeigen, dass in Kooperation mit Gleichgesinnten bessere Resultate im Hinblick auf die Erhöhung der Energieeffizienz und die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen erzielt werden. In Kooperation mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft aus München (FfE) wurde nun das Konzept für das neue Netzwerk „Energieeffizienz und Klimaschutz für Pflege und Gesundheit“ entwickelt.

Das Einsparpotenzial ist insbesondere im Hinblick auf den Strom- und Wärmeenergieverbrauch hoch. „Pro Bewohner/in einer Alten- oder Pflegeeinrichtung rechnet man mit einem jährlichen Energieverbrauch, der so hoch ist, wie der eines Einfamilienhauses mit vier bis sechs Personen“, erklärt Doris Rottler von der Fachstelle Energie und Klimaschutz am Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm. Mit Blick auf den Klimaschutz und die entstehenden CO2-Emissionen ergeben sich weitere Aufgabenfelder: Insbesondere in den Bereichen Verpflegung, Reinigung und Wäsche sowie Mitarbeitermobilität fallen nicht zu unterschätzende Treibhausgasemissionen an.

Die Landkreise hatten im November 2018 Jahres eine interkommunale Informationsveranstaltung zu diesem Thema mit sehr positiver Resonanz durchgeführt. Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten der Netzwerkidee stark zugesprochen. Ab sofort können sich interessierte Einrichtungen bei der FfE oder den Landratsämtern melden. Interessierte Einrichtungen werden daher um Kontaktaufnahme gebeten.

Kontakt:
Doris Rottler, Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm E-Mail: Doris.Rottler@landratsamt-paf.de Telefon: 08441 27-398
Serafin von Roon, Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) E-Mail: sroon@ffe.de Telefon: 089 158-1210

Im März durften sich etwa 500 Schülerinnen und Schüler der Georg-Hipp Realschule Pfaffenhofen als Visionäre fühlen. Wie sieht unsere Welt im Jahr 2050 aus? Wie werden wir uns fortbewegen, wie ernähren? Und wie schaffen wir unsere Zukunftsvisionen? Wie geht Nachhaltigkeit und wie wichtig ist sie in unserem Leben?

Der Verein Multivision e.V. war mit der Bildungskampagne „Energievision 2050 – Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft“ zu Gast. Konkret ging es um die zentrale Aufgabenstellung: Wie können wir das gemeinsame Klimaziel, die nahezu vollständige Reduktion der Treibhausgase bis 2050, erreichen und dabei weiterhin ein gutes Leben führen? In einem visuell sehr ansprechenden und unterhaltsamen Vortrag wurden Grundzüge für eine nachhaltige und gerechte Zukunft aufgezeigt. Mit guten Beispielen und Kurzfilmen wurde ein Bezug zwischen dem täglichen Leben der Schülerinnen und Schüler und den Klimaschutzzielen der Bundesrepublik hergestellt.

Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, interaktiv an der Vorstellung teilzunehmen, und ihre Vorstellungen, wie ein Wandel funktionieren kann, zu diskutieren. Sie erhielten fundierte Informationen zu Themen wie Mobilität und Ernährung. Ebenso wurde gezeigt, mit welchen Mitteln man Einfluss auf Wirtschaft und Politik nehmen kann, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen und unsere Klimaziele zu erfüllen.

Insgesamt war es eine gelungene Darstellung für den Klimaschutz. Es bleibt zu hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler eine eigene Vision 2050 entwickeln und diese mit Eifer weiterverfolgen. Denn zentral ist: „Wir können die Zukunft nicht wissen, aber wir können sie gestalten. Denn jeder kann etwas tun und sofort beginnen“, so der Referent Stefan Simonis. Für den praktischen Einstieg hat er den Rat parat: „Man tut gut daran, sich auf das zu konzentrieren, das man selber in der Hand hat!“

Ein Haushalt kann im Schnitt rund 230 Euro Stromkosten pro Jahr sparen. Das zeigt der neue Stromspiegel für Deutschland (www.stromspiegel.de).

Laut Auswertung von rund 226.000 Daten von Privathaushalten stagniert der Stromverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren. Hochgerechnet auf ganz Deutschland verschwenden private Haushalte allerdings jährlich 9 Mrd. Euro und sind für unnötige Emissionen von fast 18 Mio. Tonnen CO2 verantwortlich. 

Welchen Beitrag zum Klimaschutz die privaten Haushalte leisten könnten, macht ein Vergleich deutlich: Die vermeidbaren CO2-Emissionen entsprechen etwa denen des Braunkohlekraftwerks Weisweiler, das zu den fünf klimaschädlichsten Kraftwerken in Europa zählt.

Co2online zeigt an Hand von zwei konkreten Beispielen für verschiedene Haushalte das Stromsparpotenzial:  

  • Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die ihr Wasser nicht mit Strom erwärmt und 5.000 kWh im Jahr verbraucht, kann rund 570 Euro sparen und etwa 1.230 kg CO2 vermeiden. Am größten ist das Sparpotenzial hier bei Waschmaschine und Trockner sowie Heizungspumpe und Beleuchtung.
  • Ein Zweipersonenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus, der sein Wasser mit Strom erwärmt und insgesamt 3.500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr verbraucht, kann rund 400 Euro sparen und etwa 880 kg CO2 vermeiden. Der meiste Strom lässt sich bei Warmwasser, Waschen und Trocknen sowie Informations- und Unterhaltungstechnik sparen.

Für die Berechnung der Sparpotenziale wurde als Orientierungswert ein reduzierter Arbeitspreis von 0,27 Cent je kWh zugrunde gelegt. Die Werte variieren im Einzelfall je nach Stromtarif.

Verbraucher können ihr persönliches Sparpotenzial mit einem interaktiven Online-Rechner auf www.stromspiegel.de ermitteln. Der Verbrauch wird bewertet (Einstufung A bis G), das Sparpotenzial berechnet und eine Liste mit konkreten Maßnahmen fürs Stromsparen angezeigt.
  

47 Förderprogramme des Bundes werden ausführlich beschrieben, 240 regionale Angebote sind aufgelistet und ein Schnelleinstieg hilft beim Finden passender Förderprogramme.

Eine neue Broschüre zu Fördermitteln für Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Kampagne „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht.

Auch online findet man die Fördermittel: Alle Förderprogramme aus der Broschüre sind über den interaktiven Ratgeber auf www.co2online.de/foerdermittel abrufbar. Nachdem man Daten zum Gebäude und zu den geplanten Maßnahmen eingegeben hat, werden passende Förderprogramme aufgelistet. Der Online-Ratgeber wird laufend aktualisiert.

Eigentümer und Mieter sollten nach dem Modernisieren mithilfe von Fördermitteln ihren Energieverbrauch kontrollieren, um so feststellen zu können, ob die Modernisierung erfolgreich war oder ob nachgebessert werden muss. Mit Online-Werkzeugen, wie dem Energiesparkonto oder der App EnergieCheck, funktioniert dies am einfachsten. Damit lassen sich Zählerstände und Rechnungen sammeln sowie auswerten und Sparpotenziale und Erfolge werden sichtbar.

Ob Recycling-Aktion an der Grundschule, Smart-Energy-Programm an der Berufsschule oder Trinkwasserprojekt am Gymnasium – der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen sucht das beste Klimaschutz-Projekt von und mit Schülern aus Bayern. Der Wettbewerb zeichnet das überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland aus – die 16 Landessieger haben anschließend die Chance auf den Bundessieg. Bewerben können sich Lehrer und Schüler von allen Schularten bis zum 4. April auf www.energiesparmeister.de.

Das wartet auf die Energiesparmeister-Schulen 2019:

  • jeweils 2.500 Euro Preisgeld
  • die Chance auf dem mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg (wird per Online-Voting entschieden)
  • eine Projektpatenschaft mit einem Unternehmen aus der Region
  • die Reise zur Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin

Das beste Projekt aus jedem Bundesland wird Ende April von einer Expertenjury aus Politik und Gesellschaft bestimmt. Die 16 Landessieger treten Ende Mai per öffentlicher Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de um den Bundessieg an.

Über den Energiesparmeister-Wettbewerb
Der Energiesparmeister-Wettbewerb (www.energiesparmeister.de) wird durch die Kampagne „Mein Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums unterstützt. Der Schulwettbewerb wird seit elf Jahren von co2online realisiert. Dabei werden jedes Jahr Preise im Wert von insgesamt 50.000 Euro an engagierte Schüler und Lehrer vergeben.

Die Bayerische Staatsregierung fördert Eigentümer und Bauherren, die in energieeffiziente Maßnahmen investieren möchten über das 10.000-Häuser-Programm noch bis mindestens 31.03.2019, wie das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie über den Energieatlas-Bayern bekanntgab.

Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern können Energiekosten sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der EnergieBonusBayern wird als Zuschuss in Höhe von bis zu maximal 27.000 Euro beim EnergieSystemHaus gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar. Seit Mitte 2018 ist die Inanspruchnahme der KfW-Förderung jedoch optional und keine verpflichtende Voraussetzung mehr. Vom Energieeffizienz-Experten ist nur noch die Bestätigung der KfW-Förderfähigkeit über seinen Zugang zur KfW-Plattform zu erstellen.

Der Förderantrag ist in elektronischer Form über die Online-Plattform www.energiebonus.bayern einzureichen, der Eingang wird per E-Mail bestätigt. Sobald diese Bestätigung vorliegt, darf mit der Maßnahmenumsetzung begonnen werden. Die Maßnahmen müssen innerhalb von 30 Monaten nach dem bestätigten Eingang des elektronischen Förderantrags abgeschlossen sein.

Gemäß dem Koalitionsvertrag wird das Programm unterbrechungsfrei zu den bisherigen Konditionen fortgeführt. Eine Antragsstellung ist nach dem bisherigen Verfahren mindestens bis 31.03.2019 möglich. Diese Frist wird sich bis zur Bekanntmachung des Doppelhaushalts 2019/2020 (2. Quartal 2019) verlängern. Ob das Programm danach fortentwickelt wird, ist erst danach absehbar. Jedoch sollen Änderungen der Förderkonditionen über die Websites des Energie-Atlas Bayern mit einem Vorlauf von mindestens einem Monat angekündigt werden.

Großes Interesse an der interkommunalen Informationsveranstaltung mit Bayern Innovativ der Landkreise Freising, Kelheim und Pfaffenhofen a.d.Ilm zu Perspektiven zur Elektromobilität im ländlichen Raum. 

Elektromobilität ist ein wichtiges Thema für den ländlichen Raum. Darin waren sich die Referenten, Gäste und Aussteller einig. Denn jenseits der dringenden Notwendigkeit für emissionsfreies Fahren im urbanen Umfeld, bietet der ländliche Raum viele Vorteile für die Nutzung der Elektromobilität. Auf der interkommunalen Informationsveranstaltung, die Ende November 2018 im Hopfenmuseum Wolnzach stattfand, diskutierten mehr als  130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Potenziale, Chancen und Risiken. Organisiert war die Veranstaltung von der Bayern Innovativ GmbH, der Bayerischen Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, zusammen mit den Klimaschutz- und Regionalmanagements der Landkreise Freising, Kelheim und Pfaffenhofen a.d.Ilm.

Um die 80 Personen haben sich an der „Ältester Kühlschrank im Landkreis gesucht!“ beteiligt. Bei der Aktion konnten sich Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bewerben, die einen alten, immer noch funktionstüchtigen Kühlschrank hatten. Das jüngste Kühlgerät war 15 Jahre alt, die älteste 58 – was sicherlich für den Hersteller und einen sorgsamen Umgang mit dem Gerät spricht, aber ganz bestimmt nicht für einen geringen Energie- und Wasserverbrauch. Genau darum ging es aber bei der Aktion der Fachstelle Energie und Klimaschutz des Landkreises. „Wir wollten einen Anreiz für den Kauf eines energieeffizienteren Gerätes bieten. Der technische Fortschritt bei Haushaltsgeräten ist enorm, sodass die Alltagsgeräte immer weniger Energie verbrauchen.“

Insgesamt fünf Haushalte durften sich über Zuschüsse des Landratsamts für einen neuen, energieeffizienten Kühlschrank freuen.

Für alle, die ebenfalls in die Jahre gekommene Kühlgeräte zu Hause haben, lohnt sich ein Tausch auch ohne zusätzlichen Anreiz. Denn neue Geräte sind wesentlich effizienter und verbrauchen dank modernster Technik deutlich weniger Strom. Ob sich der Austausch des alten Kühlschranks (und weitere in die Jahre gekommener Haushaltsgeräte) durch ein effizienteres Gerät finanziell lohnt, kann unter https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/stromsparen/haushaltsgeraetecheck.html festgestellt werden. Außerdem können hier Geräte verschiedener Effizienz- und Preisklassen verglichen werden.

Foto: C.A.R.M.E.N. e.V.
Foto: C.A.R.M.E.N. e.V.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Welchen Beitrag der Pflegesektor zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten kann, war Gegenstand der Informationsveranstaltung „Energieeffizienz und Klimaschutz im Pflegesektor“, am 12.11.2018 im Landratsamt Kelheim. Ziel der Veranstaltung war es, Mitarbeitern aus Pflegeeinrichtungen eine Plattform für den Austausch rund um das Thema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu bieten und den Aufbau eines Netzwerks zu unterstützen. Rund 50 Teilnehmer interessierten sich für die Fachvorträge und Erfahrungsberichte, welche technischen Möglichkeiten es zur Energieeinsparung gibt und welche Rolle die Motivation von MitarbeiterInnen bei der Umsetzung spielt.

Das Informationstreffen wurde als interkommunale Veranstaltung gemeinsam von den Landkreisen Freising, Kelheim und Pfaffenhofen a.d.Ilm ausgerichtet.

Wer sich für die Beteiligung an einem Netzwerk „Klimaschutz im Pflegesektor“ interessiert, kann sich an Doris Rottler (Tel.: 08441/27-398, E-Mail: doris.rottler@landratsamt-paf.de) wenden.

Der Klimaladen ist eine interaktive Wanderausstellung, die sich dem nachhaltigen Konsum widmet und der Frage nachgeht, welchen Einfluss die täglichen Kaufentscheidungen jedes einzelnen auf das Klima haben.

Im Klimaladen geht man zuerst mittels einer vorher ausgegebenen Einkaufsliste fiktiv einkaufen – dabei kann man in den einzelnen Abteilungen Lebensmittel, Mode und auch Papier- und Schreibwaren aus einer großen Produktpalette wählen: verpackte oder frische Waren, bio oder konventionell, regional oder mit weitem Transportweg, saisonal oder nicht, fair oder sozial unverträglich, usw.

In der Auswertungsabteilung wird dieser Einkauf dann auf seine Klimafreundlichkeit bewertet– hier erläutern Referenten dann die klimarelevanten, ökologischen aber auch die sozialen Folgen und Hintergründe zu den verschiedenen Themenbereichen. Auch aktuelle Themen wie Verpackungsmüll, Smartphones, Fast Fashion etc. werden besprochen.

Eine Führung dauert im Schnitt 90 Minuten. Die Ausstellungsführungen übernehmen Referent*innen, die für den Klimaladen geschult wurden.

Der Klimaladen wurde von den Klimaschutzbeauftragten der Region 10 initiiert und umgesetzt. Im Rahmen der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie der Finanzierung durch die Landkreise, Städte und weitere Partner der Region 10 ist die Ausstellung für Schulen zunächst bis März 2021 kostenfrei.

  • Zielgruppe:   
    Schüler*innen der weiterführenden Schulen in der Region 10
  • Ausstellungsort:         Weiterführende Schulen in der Region 10, sowie an einigen ausgewählten außerschulischen Orten
  • Bei Interesse:             Schreiben Sie eine E-Mail an klimaladen@landratsamt-paf.de. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Info:

Die Öffentlichkeit kann den Klimaladen zu folgenden Daten an folgenden Orten besuchen:

  • 24. bis 26. April 2020:            Messe umweltkonkret in Oberstimm.
  • 02. bis 06. Juni 2020:             Landesgartenschau Ingolstadt
  • 17. Juli bis 11. Oktober 2020:            Haus im Moos, Kleinhohenried

 

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