Nach bestätigtem Wolfsriss im Bereich Eckersberg – Fördergebiet Herdenschutz wurde erweitert

18. Februar 2026: Nachdem das Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) letzte Woche bestätigt hat, dass der Nutztierriss im Bereich Eckersberg eindeutig einem Wolf zuzuordnen ist, wurde das Fördergebiet für präventiven Herdenschutz erweitert.

Die Gebiete folgender Gemeinden sind dazugekommen: Hettenshausen, Hohenwart, Pfaffenhofen, Pörnbach, Reichertshofen, Rohrbach und Scheyern. Das erweiterte Ereignisgebiet ist graphisch unter dem folgenden link dargestellt: https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/herdenschutz/herdenschutz_wolf/index.htm 

Tierhaltende Betriebe in diesem Gebiet können Fördermittel für anerkannte Schutzmaßnahmen beantragen, insbesondere für wolfssichere Zäune und den Einsatz von Herdenschutzhunden. Der Herdenschutz ist ein zentrales Instrument, um weitere Schäden zu vermeiden und ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Weidetierhaltung und wildlebenden Wölfen zu ermöglichen. Das Landratsamt empfiehlt, bestehende Schutzmaßnahmen zu überprüfen und – wo erforderlich – zeitnah zu ergänzen.

Für eine Erstberatung zu Fördermöglichkeiten von Herdenschutzmaßnahmen stehen Roland Koch und Josef Schilcher vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen per E-Mail unter poststelle@aelf-ip.bayern.de zur Verfügung.