Umweltbildung
Die „Klimawaage“ ist ein interaktives Lern- und Mitmachinstrument des Umweltbundesamtes, das bundesweit über Verleihstellen ausgeliehen oder aber aus Vorlagen selbst hergestellt werden kann.
Die Klimawaage macht die Klimawirkung von Alltagshandlungen anschaulich und vergleichbar und lädt dazu ein, über Nachhaltigkeit im Alltag ins Gespräch zu kommen. Teilnehmende schätzen, vergleichen und diskutieren das Treibhausgas-Einsparpotential ihrer Handlungen.
So entstehen durch Neugier und Aha-Momente ungezwungene Gespräche, in denen eigenes Handeln reflektiert und Selbstwirksamkeit gestärkt werden kann. Daraus entsteht Orientierung im oft unübersichtlichen Feld der Klimaschutzmaßnahmen und Menschen spüren, dass ihr eigenes Handeln Gewicht hat.
Die Klimawaage setzt dabei bewusst auf eine positive, ermutigende Ansprache: Im Mittelpunkt stehen Möglichkeiten statt Verbote, Unterstützung und Orientierung statt erhobenem Zeigefinger.
Mit aktuell 35 Handlungen aus den Feldern Ernährung, Wohnen, Strom, Heizen, Mobilität und gesellschaftlichem Engagement zeigt die Klimawaage diese Vielfalt und lädt dazu ein, selbst zu entdecken, welche Schritte zum eigenen Leben passen und welche Wirkung sie entfalten.
Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum des Umweltbundesamtes:
Die Fachstelle Energie und Klimaschutz ist dort seit April 2026 als offizielle Verleihstelle gelistet.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Fachstelle Energie und Klimaschutz unter klimaschutz@landratsamt-pfaffenhofen.de.
Der Klimaladen ist eine interaktive Wanderausstellung, die sich dem nachhaltigen Konsum widmet und der Frage nachgeht, welchen Einfluss die täglichen Kaufentscheidungen jedes einzelnen auf das Klima haben.
Im Klimaladen geht man zuerst mittels einer vorher ausgegebenen Einkaufsliste fiktiv einkaufen – dabei kann man in den einzelnen Abteilungen Lebensmittel, Mode und auch Papier- und Schreibwaren aus einer großen Produktpalette wählen: verpackte oder frische Waren, bio oder konventionell, regional oder mit weitem Transportweg, saisonal oder nicht, fair oder sozial unverträglich, usw.
In der Auswertungsabteilung wird dieser Einkauf dann auf seine Klimafreundlichkeit bewertet– hier erläutern Referenten dann die klimarelevanten, ökologischen aber auch die sozialen Folgen und Hintergründe zu den verschiedenen Themenbereichen. Auch aktuelle Themen wie Verpackungsmüll, Smartphones, Fast Fashion etc. werden besprochen.
Eine Führung dauert im Schnitt 90 Minuten. Die Ausstellungsführungen übernehmen Referent*innen, die für den Klimaladen geschult wurden.
Der Klimaladen wurde von den Klimaschutzbeauftragten der Region 10 initiiert und umgesetzt. Das Projekt wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert sowie durch die Landkreise, Städte und weitere Partner der Region 10 finanziert.
Zielgruppe:
Schüler*innen der weiterführenden Schulen in der Region 10
Ausstellungsort:
Weiterführende Schulen in der Region 10, sowie an einigen ausgewählten außerschulischen Orten
Kosten:
Bitte klären Sie die Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln mit der*dem Klimaschutzmanager*in Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis ab.
Bei Interesse:
Schreiben Sie eine E-Mail an klimaladen@ingolstadt.de. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.
Ab sofort fördert der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm Schulgärten. Antragsberechtigt sind die Schulen, für die der Landkreis im Rahmen des Sachaufwands zuständig ist. Förderfähig sind Maßnahmen zum Erhalt, der Pflege und (Weiter-)Entwicklung von Schulgärten. Je Einzelprojekt können bis zu 300,- € beantragt werden, die Förderung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
Durch das Programm werden projektbezogene Materialien, Saat- und Pflanzgut, Gartenwerkzeuge etc. sowie die Einbeziehung fachkundiger, außerschulischer Partner aus den örtlichen Vereinen gefördert, um die Schulgartenverantwortlichen zu unterstützen und die Arbeit in den Schulgärten zu intensivieren und zu verstetigen.
Ziel ist es, Schulgärten als wertvolle Lernorte zu fördern, die Einblicke in ökologische Zusammenhänge und regionale Lebensmittelerzeugung, in Pflanzen- und Tierwelt vermitteln und zu einem bewussteren Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen. Biodiversität soll greifbar gemacht werden.
Hinweis:
Im Rahmen der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel ist für Schulen evtl. ein Zuschuss zu den Kosten möglich.
Die Verfügbarkeit von Zuschussmitteln (je nach Verfügbarkeit der Haushaltsmittel des Landkreises) ist gleichzeitig mit dem Antrag beim Bund Naturschutz oder direkt beim Landratsamt (Tel. +49 8441 27-399) zu erfragen.
Wie stellt man eigentlich die Stromversorgung eines ganzen Dorfes sicher?
Und wie schafft man es gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu senken, den Flächenverbrauch zu vermindern und die Nahrungsmittelproduktion im Auge zu behalten?
Und wie kann man dabei die unterschiedlichen Interessen in der Gesellschaft unter einen Hut bringen?
Antworten auf diese Fragen können durch das innovative Projekt „Energiespardorf Bayern“ des BUND Naturschutz gemeinsam in der Gruppe entwickelt werden.
Das „Energiespardorf Bayern“ ist ein interaktives Modell einer durchschnittlichen bayrischen Gemeinde mit Wohnhäusern, Kleingewerbe und Landwirtschaft. Ebenso durchschnittlich ist der Energieverbrauch dieser Gemeinde. Bei einem Workshop mit dem Energiespardorf geht es nicht alleine um Energieaspekte, sondern auch auf die Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Landschaftsbild.