14 Jugendfeuerwehrgruppen legen Leistungsspange erfolgreich ab
Teamgeist, Feuerwehrwissen und praktisches Können waren am Wochenende in Vohburg gefragt:
Am Ende stand fest: Alle angetretenen Gruppen haben die Leistungsspange erfolgreich abgelegt.
„Die Jugendfeuerwehren leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Feuerwehren. Umso schöner ist es zu sehen, mit welchem Engagement und Zusammenhalt die Jugendlichen hier angetreten sind“, so Landrat Albert Gürtner. „Mein Glückwunsch gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die gemeinsam diese anspruchsvollen Aufgaben gemeistert haben. Mein Dank gilt außerdem allen Betreuerinnen und Betreuern sowie den vielen Helferinnen und Helfern, die eine solche Veranstaltung überhaupt erst möglich machen.“
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die Jugendliche innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen können. Bei der Abnahme geht es nicht um einen Wettbewerb mit einem Sieger. Vielmehr müssen die Gruppen gemeinsam festgelegte Anforderungen in verschiedenen Disziplinen erfüllen. Dabei zählen sowohl die Leistung der einzelnen Jugendlichen als auch das Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.
Insgesamt mussten die Jugendlichen fünf Aufgabenbereiche bewältigen. Bei der Schnelligkeitsübung galt es, acht Schläuche auszurollen und zu kuppeln. Die Schläuche mussten dabei innerhalb von 75 Sekunden korrekt und ohne Verdrehungen ausgelegt sein.
Auch beim Kugelstoßen und beim Staffellauf waren sportliche Leistungen gefragt. Die Gruppe musste beim Kugelstoßen gemeinsam eine Gesamtweite von 55 Metern erreichen. Beim Staffellauf galt es, die 1.500 Meter innerhalb von 4 Minuten und 15 Sekunden zu absolvieren.
Beim Löschaufbau standen dagegen vor allem sauberes und fehlerfreies Arbeiten sowie das Zusammenspiel der Gruppe im Mittelpunkt. Eine weitere Herausforderung war die Beantwortung von Feuerwehr- und Allgemeinwissensfragen. Aus einem umfangreichen Fragenkatalog mussten die Jugendlichen rund 20 Fragen beantworten.
„Bei der Leistungsspange kommt es nicht darauf an, dass eine Einzelperson besonders gut ist. Die Gruppe muss als Team funktionieren und jeder muss sich auf den anderen verlassen können“, so Kreisjugendfeuerwehrwart Bert Krammer, der die Veranstaltung organisiert hat. „Die Jugendlichen haben sich intensiv vorbereitet und am Abnahmetag gezeigt, was sie können. Dass alle 14 Gruppen bestanden haben, freut uns natürlich sehr.“