Berufe entdecken, Chancen nutzen: Ausbildungskompass – Die Messe bringt Nachwuchs und Unternehmen zusammen
90 Unternehmen und Institutionen präsentierten ihre Ausbildungsangebote und informierten über insgesamt 120 verschiedene Ausbildungsberufe. Rund 2000 Schülerinnen und Schüler, Eltern und weitere Ausbildungsinteressierte nutzten die Gelegenheit, sich über berufliche Perspektiven in der Region zu informieren und direkt mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen.
Organisiert wurde die Ausbildungsmesse vom Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS). Von Industrie und Handwerk über Handel und Dienstleistung bis hin zu öffentlichen Arbeitgebern war eine große Bandbreite an Branchen vertreten. Neben Personalverantwortlichen standen auch Auszubildende für Gespräche zur Verfügung und berichteten aus erster Hand über ihren Berufsalltag. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zu dualen Studiengängen, Praktika und weiteren Einstiegsmöglichkeiten.
Zur Eröffnung begrüßte KUS-Vorstand Johannes Hofner gemeinsam mit Landrat Albert Gürtner, Bundestagsabgeordneten Christian Moser und Paul Weber, Bürgermeister der Stadt Geisenfeld, die Gäste und Aussteller. Dabei wurde die Bedeutung der beruflichen Ausbildung für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Landkreis Pfaffenhofen hervorgehoben. Gerade angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs sei es wichtig, junge Menschen frühzeitig für die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in der Region zu begeistern und ihnen den direkten Kontakt zu Unternehmen zu ermöglichen.
„Berufsorientierung funktioniert am besten, wenn junge Menschen die Möglichkeit haben, verschiedene Berufe selbst zu entdecken und direkt mit den Menschen zu sprechen, die sie täglich ausüben“, betont KUS-Vorstand Johannes Hofner. „Genau dafür schafft die Ausbildungsmesse einen unkomplizierten Zugang: Jugendliche können Fragen stellen, Unternehmen kennenlernen und vielleicht sogar den ersten Schritt in Richtung Praktikum oder Ausbildungsplatz machen.“
Auch Landrat Albert Gürtner unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung: „Eine starke Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte – und dafür müssen wir jungen Menschen attraktive Perspektiven direkt vor Ort zeigen. Die Ausbildungsmesse bringt Schülerinnen und Schüler und Unternehmen unkompliziert zusammen und macht sichtbar, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten in unserem Landkreis sind. Ich freue mich besonders, wenn aus den ersten Gesprächen konkrete Praktika, Ausbildungsverhältnisse und langfristige berufliche Perspektiven in unserer Region entstehen.“
Bundestagsabgeordneter Christian Moser unterstrich die Wichtigkeit der dualen Ausbildung und erwähnte die Dringlichkeit einer besseren Finanzierung für berufliche Aus- und Fortbildungen.
Besonders gefragt war der persönliche Austausch. Bereits im Vorfeld der Messe wurden 83 Gesprächstermine mit den teilnehmenden Unternehmen vereinbart. Darüber hinaus entstanden zahlreiche spontane Kontakte an den Messeständen. Gerade diese persönliche Begegnung mache die Ausbildungsmesse zu einer wichtigen Ergänzung zur klassischen Berufsorientierung, so das KUS. Jugendliche konnten konkrete Fragen zu Ausbildungsinhalten, Bewerbungsverfahren und beruflichen Perspektiven stellen und sich ein authentisches Bild von den Unternehmen machen.
Auch für Eltern bot die Messe eine wertvolle Orientierung. Denn bei der Entscheidung für den weiteren Bildungs- und Berufsweg spielen neben persönlichen Interessen auch Fragen zu Karrierechancen, Weiterbildungsmöglichkeiten und den konkreten Anforderungen verschiedener Berufe eine wichtige Rolle. Die Vielfalt der teilnehmenden Unternehmen machte dabei deutlich, wie unterschiedlich die Wege in die Berufswelt sein können.
Für eine besondere Anreise sorgte erneut ein Bus mit Schülerinnen und Schülern, die gemeinsam zur Messe nach Geisenfeld kamen. Damit wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr zu einer Plattform, die junge Menschen aus verschiedenen Teilen des Landkreises mit den regionalen Ausbildungsbetrieben zusammenbrachte.
Das Feedback der Besucherinnen und Besucher fiel entsprechend positiv aus. Sowohl Eltern als auch Jugendliche betonten, wie wichtig die Messe ist, um einen guten Überblick über die Ausbildungsangebote im Landkreis zu bekommen.
Auch die ausstellenden Unternehmen nutzten die Messe intensiv, um ihre Ausbildungsberufe vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen.
Unterstützt wurde die Ausbildungsmesse von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Bundesagentur für Arbeit sowie von den Sponsoren XERVON Instandhaltung GmbH, MEWA Textil-Service SE & Co. Deutschland OHG, velogy GmbH, WOLF Anlagen-Technik GmbH & Co. KG und der Autohaus Michael Stiglmayr GmbH.
Mit der sechsten Auflage hat sich „Ausbildungskompass – Die Messe“ erneut als zentrale Plattform für Berufsorientierung und Ausbildung im Landkreis Pfaffenhofen etabliert. Sie ergänzt den jährlich erscheinenden Ausbildungskompass, der Jugendlichen bereits im Vorfeld einen Überblick über Ausbildungsbetriebe, Berufe, Praktikumsplätze und duale Studienmöglichkeiten in der Region bietet.
Weitere Informationen, Impressionen sowie der Ausbildungskompass sind online unter www.ausbildungskompass-messe.de verfügbar.