Bundesweiter Warntag am 10. September

03. September 2026: Am Donnerstag, 10. September, findet turnusgemäß der Bundesweite Warntag statt. Dazu werden in ganz Deutschland unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verschiedene Warnmittel erprobt.

Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in allen 16 Ländern, in den Landkreisen und in den Kommunen, mit einem Probealarm Warnmittel, wie beispielsweise Warn-Apps (NINA, KATWARN etc.) und Sirenen ausgelöst.

Der einminütige Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, sich über Radio, TV und sonstige Kanäle zu informieren und diese Informationen in der Familie, im Freundes- und Kollegenkreis sowie in der Nachbarschaft weiterzugeben.

Um 11.45 Uhr wird zudem der einminütige Sirenendauerton zur Entwarnung zu hören sein.

Nachdem die Sirenensysteme in Bayern aktuell digitalisiert werden, ist auch im Landkreis Pfaffenhofen der vollständige Umbau noch nicht abgeschlossen. Es kann dementsprechend vorkommen, dass die Sirenensignale zur Warnung und Entwarnung noch nicht in jeder Gemeinde aktiviert werden können.

Auch Cell Broadcast - die Warnnachricht direkt aufs Handy - wird wieder getestet. Damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Nachricht erhalten, gibt es folgende Hinweise zu beachten:

  • Auf dem Handy sollte ein Betriebssystem-Update für Android ab Version 11 oder iOS ab Version 16.1 installiert sein.
  • Damit die Nachricht empfangen werden kann, muss das Handy eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden.

Dass es in Deutschland so viele verschiedene Warnmittel gibt, ist eine ganz bewusste Entscheidung. Durch diesen Warnmix kann man sehr viele Menschen erreichen. Jedes Warnmittel hat für sich genommen Vor- und Nachteile. Sirenen zum Beispiel können zwar sagen „Achtung hier gibt es eine Gefahr“, können aber nicht so viele Informationen transportieren. Das wiederum kann man per App machen oder per Meldung im Radio und Fernsehen. Im Zusammenspiel der verschiedenen Warnmittel konnte in den letzten Jahren die Reichweite kontinuierlich ausgebaut und beim letzten Warntag 97% der Bevölkerung mit einer Warnung erreicht werden.