Gemeinsam für eine saubere Heimat: Große Beteiligung bei der Ramadama-Aktion
"Rund 7.300 Bürgerinnen und Bürger – darunter etwa 2.600 Schülerinnen und Schüler – haben sich beteiligt. Dieses Engagement für eine saubere Umwelt ist großartig verdient höchste Anerkennung“, betont der Landrat.
Ein besonderer Dank geht an die Firmen, Privatpersonen sowie Landwirtinnen und Landwirten, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Albert Gürtner: „Auch den Gemeinden und insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie der Bau- und Wertstoffhöfe gilt ein herzliches Dankeschön für die Organisation und die engagierte Mitarbeit.“
Insgesamt kamen bei der Sammelaktion mehr als 40 Tonnen Müll zusammen – darunter rund 400 Altreifen, etwa 140 Liter Altöl sowie Eternit, Dachpappe, Feuerlöscher und Lacke. „Leider zeigt sich, dass das Niveau der illegalen Müllablagerungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert ist“, erklärt AWP-Werkleiterin Elke Müller. Besorgniserregend sei zudem, dass gefährliche Stoffe wie Altöl, Farben oder Lacke weiterhin in der Umwelt landen, obwohl sie bei den regelmäßigen Problemabfallsammlungen in jeder Gemeinde kostenlos abgegeben werden können. Auch die Entsorgung asbesthaltiger Materialien wie Eternit bleibe alarmierend.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Pfaffenhofen (AWP) zahlt für jeden Teilnehmer 10 Euro (gesamt: 73.000 Euro) an die Gemeinden aus.