Neuer Geh- und Radweg zwischen Ottersried und Gambach eröffnet
Mit der offiziellen Eröffnung am 8. September wurde eine weitere Lücke im Radverkehrswegenetz des Landkreises Pfaffenhofen geschlossen.
Der rund 1.050 Meter lange Weg sorgt für mehr Sicherheit und eine komfortable Verbindung sowohl für Radfahrerinnen und Radfahrer als auch Fußgänger.
Die Bauarbeiten haben am 18. Mai 2026 begonnen und konnten am 24. Juli 2026 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten für Planung und Ausführung belaufen sich auf rund 690.000 Euro. Davon werden 517.000 Euro, entsprechend einer Förderquote von 75 Prozent, über das Bundesförderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) finanziert. Das Programm unterstützt Investitionen in eine sichere und möglichst flächendeckende, getrennte Radverkehrsinfrastruktur. Dabei sind sowohl Planungs- als auch Baukosten förderfähig.
Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Eine sichere und durchgängige Radverkehrsinfrastruktur ist insbesondere im ländlichen Raum wichtig für die Alltagsmobilität. Mit dem Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ unterstützt der Bund Kommunen dabei, solche wichtigen Lücken zu schließen. Ich freue mich, dass die Co-Finanzierung des Bundes dazu beiträgt, eine sichere und attraktive Verbindung zwischen Gambach und Ottersried zu schaffen.“
Der Geh- und Radweg ist 2,50 Meter breit. In den Bereichen, in denen er unmittelbar an die Kreisstraße angebaut ist – vor und nach der Autobahnbrücke – beträgt die Breite 3,25 Meter.
„Mit dem neuen Geh- und Radweg schaffen wir ein sicheres und attraktives Angebot für Radfahrer und Fußgänger. Gleichzeitig kommen wir dem Ziel eines durchgängigen Radverkehrsnetzes im Landkreis wieder ein gutes Stück näher“, so Landrat Albert Gürtner.
Bei der Umsetzung haben alle Beteiligten eng und sehr gut zusammengearbeitet. Dazu zählen neben dem Tiefbau des Landkreises insbesondere die Gemeinde Rohrbach, das Planungsbüro WipflerPLAN und die Baufirma Franz Schelle GmbH. Auch die Anlieger waren wichtige Partner bei der Realisierung des Projekts.
Besondere Anforderungen ergaben sich zudem aus dem Naturschutz. In enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde errichtete der Kreiseigene Tiefbau ein Eidechsenersatzhabitat, um den Tieren einen neuen, ungestörten Lebensraum zu bieten.
Der Landrat dankte allen, die am Projekt beteiligt waren – von der Förderung und Planung über die Bauausführung bis hin zu den Anliegern vor Ort und wünschte allen Nutzerinnen und Nutzern eine gute und sichere Fahrt bzw. Weg.