Online-Vortragsreihe für Eltern

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.
Kinder am Smartphone

Kids fit für Smartphone und Internet

Während der Corona-Pandemie hat die Zeit, die Kinder und Jugendliche am Smartphone, Tablet und allgemein im Internet verbringen, deutlich zugenommen. Dementsprechend treten auch die damit verbundenen Probleme deutlicher zu Tage.

Die umfassende Vortragsreihe, die am 05.10.2021 startet, will dem entgegenwirken, präventiv auf Gefahren im Internet hinweisen und Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet geben. Es werden insgesamt zwölf Vortragsthemen angeboten. Die Vorträge dauern jeweils ca. eine Stunde. Referent der Vorträge ist Manfred Liesaus von der Stabsstelle Präventiver Kinder- und Jugendschutz im Sachgebiet „Familie, Jugend, Bildung“. Der Chat wird während der Vorträge durch Eric Streit, medienpädagogischer Berater für Digitale Bildung für die Grund- und Mittelschulen im Landkreis, betreut.

Die Reihe besteht aus zwölf Vorträgen, unterteilt in drei Themenblöcke.

Der Grundkurs „Das erste Smartphone“ beinhaltet drei Vorträge und richtet sich an Eltern mit Kindern ab dem Grundschulalter. Der zweite Themenblock stellt beliebte Apps bei Kindern und Jugendlichen vor und zeigt Möglichkeiten und Risiken auf. Gefahren aus dem Netz, wie Cybergrooming, Mobbing oder Fake News, werden in insgesamt sechs Vorträgen im letzten Teil der Reihe behandelt.

Teil 1: Einführung

  • Erste Erfahrungen mit Smartphone und Tablet
  • Ab wann ein eigenes Smartphone?
  • Aufgaben der Eltern
  • Smartphone und Tablet im Alltag – was braucht das Kind noch? (Alternativen)

Teil 2: Vermittlung von Medienkompetenz

  • Medienkompetenz vermitteln – wie soll ich das schaffen?
  • Angebote, die Eltern gut in der Smartphone-Erziehung unterstützen

Teil 3: Sicherheitseinstellungen für Smartphones

  • Das sichere (?) Smartphone
  • Einstellungen, mit denen man das Smartphone/Tablet kindersicherer machen kann (Android und Apple)

Diese drei Vorträge zeigen, warum WhatsApp, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube so beliebt bei den Heranwachsenden sind. Neben Spaß und kreativem Ausprobieren stecken in diesen Apps auch Gefahren, die von den jungen Nutzer*innen nicht immer durchschaut werden. Die Vorträge gehen ein auf die Faszination, zeigen die Gefahren und geben Tipps, wie man sich schützen kann.

Teil 1: WhatsApp

  • Beliebtheit bei den jungen Nutzer*innen
  • Wie gehen sie damit um?
  • Probleme und Gefahren
  • Kettenbriefe über WhatsApp
  • Alternativen zu WhatsApp
  • Tipps und Schutzmöglichkeiten

Teil 2: Instagram und Snapchat

  • Weit verbreitet auf den Smartphones
  • Was machen die Nutzer*innen dort?
  • Warum eingestellte Bilder gefährlich werden können
  • Probleme und Gefahren
  • Tipps und Schutzmöglichkeiten

Teil 3: TikTok und YouTube

  • Wie funktionieren die Apps?
  • Genres, Inhalte und Themen
  • YouTube Kids
  • Influencer*innen
  • Probleme und Gefahren
  • Tipps und Schutzmöglichkeiten

Teil 1: Hate Speech/Hasspostings – Hass im Netz

Die Verbreitung von Hassbotschaften und Beleidigungen im Netz wird immer mehr zum Thema. Diese Beiträge und Kommentare sind haltlos, oft sehr verletzend und in der Regel menschenverachtend.  In einigen Fällen sind sie sogar strafbar. In diesem Vortag wird dargestellt, was hinter dem Begriff Hate Speech/Hasspostings steckt und was dagegen getan werden kann. Hass ist keine Meinung – auch nicht im Internet!

Teil 2: (Cyber-) Mobbing – Eingreifen statt mitmachen

(Cyber-) Mobbing passiert in den unterschiedlichsten Situationen. In der Schule, im Internet oder über das Smartphone – für Kinder und Jugendliche kann das zur ernsten Belastung werden. Es beginnt häufig mit Ausgrenzungen und Beleidigungen und kann sich zu extremeren Formen hochschaukeln. Mobbing kann beendet werden. Das Elternhaus und die Gruppe spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie können den betroffenen Kindern zur Seite stehen. Dieser Vortrag möchte dabei unterstützen.  Er soll helfen, dieses Phänomen besser zu erkennen und aufzeigen, wie Mobbing gemeinsam beendet und verhindert werden kann.

Teil 3: Sexting/Sextortion/Cybergrooming – Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Internet

Das Versenden von eigenen Nacktbildern und Videos unter Freunden*innen im Internet ist für Jugendliche nichts Ungewöhnliches. Dazu gehört der Kontakt zu Unbekannten in sozialen Netzwerken, Chats und Online-Spielen zum Internetalltag. Das ist nicht ohne Risiko. Man kann nie sicher sein, wer sich hinter fremden Profilen verbirgt. Das macht es für Täter*innen interessant. Jeden Tag werden junge Menschen Opfer von sexueller Gewalt im Internet. Es ist für Kinder und Jugendliche wichtig zu wissen, wo die Gefahren von Sextortion und Cybergrooming sind und wie sie sich davor schützen können. Der Vortrag gibt einen Überblick über Sexting, Sextortion und Cybergrooming – wie die Täter*innen vorgehen und wie man sich schützen kann.

Teil 4: Vorsicht Fake News und Falschmeldungen!

„Endlich kommt die Wahrheit ans Licht!“ – besonders reißerische Überschriften sind in der Regel ein typisches Zeichen für Falschnachrichten – den Fake News. Sie sind allgegenwärtig und verbreiten sich rasend schnell im Netz. Sie werden weitergeleitet, geliked, geteilt und geraten so außer Kontrolle. Fake News manipulieren und verunsichern. Sie bestätigen häufig das, was die Menschen befürchten. Viele glauben einfach, was sie lesen. Fake News und Falschmeldungen landen nicht nur in den Händen von Erwachsenen, sondern auch auf den Geräten von Kindern und Jugendlichen. Aber wie soll man sie von seriösen Nachrichten unterscheiden? Das fällt schon Erwachsenen schwer. Noch schwerer ist das für Kinder und Jugendliche. Dieser Vortrag hilft, Falschmeldungen und Fake News zu erkennen, zeigt, mit welchen Tricks sie arbeiten, warum sie gerade für Kinder und Jugendliche so gefährlich sind und was man dagegen tun kann.

Teil 5: Verschwörungsideologien

Sie geistern aktuell wieder verstärkt durchs Netz. „Impfzwang für alle“ – „Zwangsimpfung durch Mücken“ – „Implantieren von Microchips“ – „New World Order“ – „Q-Anon“ – es gibt sie zu jedem vorstellbaren Thema. Besonders in Zeiten der Verunsicherung durch Katastrophen und Unglücksfällen sind Verschwörungsmythen sehr erfolgreich. Sie sind auf den ersten Blick nicht immer zu durchschauen. Sie bieten einfache Antworten in der komplizierten Welt und schaffen Feindbilder. Das macht sie so gefährlich. Der Vortrag erklärt, wie solche Verschwörungsideologien entstehen, warum Menschen daran glauben, wie man sie erkennen und wie man damit umgehen kann.

Teil 6: Digital Detox – mal eine Auszeit von Smartphone und Apps nehmen

Ständig nutzt man Apps, wie WhatsApp, Instagram, Terminkalender, Nachrichten-Apps und, und, und… Sie können sehr nützlich sein. Oft sind diese technischen Begleiter aber auch sehr nervig. Ständig klingelt, vibriert oder leuchtet das Smartphone. Wir wollen natürlich auch wissen, was alles gerade Wichtiges passiert ist. Deswegen finden sich immer mehr Menschen, die bewusst ein paar Tage auf Smartphone, Apps & Co verzichten. Sie machen einen „Digital Detox“ (deutsch: digitale Entgiftung). Das Ziel ist hier, das eigene Medienverhalten einmal kritisch zu überdenken und die Medien in Zukunft überlegt einzusetzen. Der Vortrag erklärt, was hinter „Digital Detox“ steckt und gibt Tipps, wenn man es einfach mal ausprobieren

Donnerstag, 18.11.2021, 19:00 Uhr, WhatsApp

Dienstag, 23.11.2021, 19:00 Uhr, (Cyber)Mobbing

Donnerstag, 25.11.2021, 19:00 Uhr, Instagram und Snapchat

Montag, 29.11.2021, 19.00 Uhr, Sexting, Cybergrooming und Sextortion

Dienstag, 30.11.2021, 19:00 Uhr, TikTok und Youtube

Dienstag, 07.12.2021, 19:00 Uhr, Fake News

Donnerstag, 09.12.2021, 19:00 Uhr, Hate Speech

Donnerstag, 16.12.2021, 19:00 Uhr, Digital Detox

Schicken Sie formlos eine E-Mail an bildung@landratsamt-paf.de (z. B. „Ich möchte an folgender Veranstaltung teilnehmen…“). Geben Sie bitte bei den ersten drei Vortragsthemen unbedingt auch die Uhrzeit mit an.

Sie erhalten in der Regel einen Tag vor dem Vortrag eine Einladung mit dem Link per E-Mail. Klicken Sie diesen Link an werden Sie automatisch zur Veranstaltung weitergeleitet. Sie brauchen kein spezielles Programm und müssen nichts auf Ihrem Computer installieren. Bitte verwenden Sie zur Teilnahme aktuelle Versionen der Webbrowser Google Chrome oder Microsoft Edge.

Wir benutzen das Videokonferenzsystem Visavid, welches seit April 2021 allen Schulen in Bayern bereitgestellt wird. Visavid ist eine datenschutzkonforme Plattform (Informationen zum Datenschutz: https://visavid.de/vorteile/dsgvo-konform/).

Betreiber ist die in Neumarkt in der Oberpfalz ansässige Firma Auctores.

Bei weiteren Fragen bezüglich Visavid und Datenschutz wenden Sie sich gerne an mail@mib-pfaffenhofen-nd-sob.de.

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