Anhaltende Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr – Landratsamt mahnt zu besonderer Vorsicht
Am vergangenen Freitag kam es auf einem Aussiedlerhof im Gemeindegebiet Schweitenkirchen zu einem Brand, bei dem das Feuer auf den angrenzenden Wald übergriff. „Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes zahlreicher Kräfte konnte Schlimmeres verhindert werden. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Helferinnen und Helfern“, so Landrat Albert Gürtner. Der Vorfall mache deutlich, wie schnell sich Brände unter den derzeitigen Witterungsbedingungen entwickeln können.
„Die Vegetation ist stark ausgetrocknet; bereits kleine Funken oder glühende Gegenstände können Brände verursachen. Die Feuerwehren im Landkreis sind in den letzten Tagen vermehrt zu Vegetations- und Flächenbränden ausgerückt“, so Kreisbrandrat Christian Nitschke. Die aktuelle Lage erfordere erhöhte Vorsicht von allen Nutzerinnen und Nutzern von Wald, Feld und Freiflächen.
Es sollten daher unbedingt folgende Verhaltenshinweise beachtet werden:
- In Wäldern gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein Rauchverbot.
- Im Wald oder in Waldnähe (bis 100 Meter) kein offenes Feuer entzünden.
- Zigarettenkippen nicht aus dem Auto werfen.
- Nicht auf trockenem Gras parken; heiße Fahrzeugteile können einen Brand auslösen.
- So parken, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge bei einem Einsatz nicht behindert werden.
- Brandstellen sofort mit möglichst genauer Ortsangabe über den Notruf 112 melden.
Das Landratsamt bittet die Bevölkerung eindringlich, durch umsichtiges Verhalten weitere Brandereignisse zu vermeiden.
Jede vermiedene Brandentstehung schützt Menschen, Tiere und Natur und entlastet die Einsatzkräfte.